03 Jan

Wie man in Dorico mit Notenabstand arbeitet | Neue Funktionen in Dorico 1.1

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico mit Notenabstand arbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen die neuen Funktionen zum Bearbeiten von Notenabstand, die hier in Dorico 1.1 eingeführt wurden.

Dorico verwendet komplexe Algorithmen, um Ihre Noten auf der Seite anzuordnen, und dazu gehört auch das Festlegen des Notenabstands, der verwendet werden sollte, damit die Noten möglichst gut zu lesen sind. Manchmal möchten Sie vielleicht die Möglichkeit haben, den Abstand zwischen bestimmten Noten zu vergrößern oder zu verkleinern, und Dorico 1.1 bringt neue spezielle Bearbeitungsfunktionen in den Notensatz-Modus ein, um dies zu unterstützen.

Die Option zum Einschalten der Bearbeitung von Notenabstand befindet sich am unteren Ende des Formatieren-Bereichs links im Notensatz-Modus.

Bzw. in der mittlerweile verfügbaren Version 2.2 grafisch neu gestaltet (Anm. der Übersetzerin):

Mit der Aktivierung erscheinen gestrichelte Linien mit Ziehpunkten in der Partitur, um alle Abstandsspalten anzuzeigen, die Dorico zum Verteilen der Noten erstellt hat.

Wenn „Notenabstand“ aktiv ist, können Sie keine Elemente der Notation anwählen, wodurch Sie vor unbeabsichtigten Bearbeitungen geschützt sind.

Sie können die horizontale Position von Noten, Akkorden und anderen auf der Notenzeile befindlichen Elementen (z. B. Vorzeichen, Taktbezeichnungen usw.) auf zwei Arten anpassen: Abstandsanpassungen, die den rhythmischen Abstand links und rechts des Elements vergrößern oder verringern und die gesamte Abstandsspalte (also alle Elemente auf allen Notenzeilen, die an dieser rhythmischen Position beginnen) betreffen…

… und grafische Anpassungen, die ein ausgewähltes Element auf nur einer Notenzeile so bewegen, dass es die Abstände der anderen Elemente nicht beeinflusst.

Um eine Abstandsanpassung vorzunehmen, wählen Sie einen quadratischen Ziehpunkt aus, halten Sie die Alt-Taste gedrückt und verwenden Sie die linke und rechte Pfeiltaste. Sie können Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac) hinzufügen, um den Abstand in größeren Schritten anzupassen. Der Ziehpunkt und die gestrichelte Linie werden rot, um anzuzeigen, dass eine manuelle Anpassung vorgenommen wurde.

Indem Sie nur die Pfeiltasten alleine benutzen, können Sie zwischen den Ziehpunkten navigieren. Wenn Sie dabei Shift gedrückt halten, wird eine Auswahl getroffen, für die Sie mehrere Anpassungen gleichzeitig anwenden können.

(Sehen Sie sich das Video-Tutorial ab 1:47 an, um das in Aktion zu sehen.)

Durch Drücken der Delete-Taste werden alle Anpassungen aus den angewählten Abstandsspalten entfernt.

Um eine grafische Anpassung vorzunehmen, wählen Sie zuerst den quadratischen Ziehpunkt über der Notenzeile und dann den kreisförmigen Ziehpunkt, der auf der Mittellinie erscheint und verwenden Sie denselben Tastenbefehl, Alt + linke und rechte Pfeiltaste.

Auch hier lässt Sie das Hinzufügen von Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac) größere Anpassungen vornehmen. Sie können zwischen zusammengehörigen quadratischen und kreisförmigen Ziehpunkte wechseln, indem Sie die Tabulatortaste drücken.

Wenn Sie eine grafische Anpassung an einem Element vornehmen, wird eine horizontale rote Linie gezeichnet, die den kreisförmigen Ziehpunkt des Elements mit seiner ursprünglichen Position verbindet, d.h. mit der Position, die zum Zwecke der Notenabstände noch immer für es gilt.

Sie können grafische Anpassungen löschen, indem Sie den kreisförmigen Ziehpunkt anwählen und Delete drücken. Sie können auch die Note im Schreiben-Modus anwählen und dann „Bearbeiten“ > „Position zurücksetzen“ wählen.
 

Wenn mehrere Stimmen an derselben rhythmischen Position aktiv sind, können Sie die Position jeder Stimmspalte unabhängig voneinander anpassen. Für jede zusätzliche Stimmspalte wird ein Satz von Ziehpunkten angezeigt, mit dem Sie den Abstand und die grafischen Anpassungen der Noten in jeder Spalte unabhängig von der ersten Spalte vornehmen können.

Wenn Sie feststellen, dass Sie eine Stimme anpassen müssen, die gerade eine Stimmspalte mit einer anderen Stimme gemeinsam verwendet, können Sie sie mit Hilfe des Stimmenspaltenindexes in eine eigene Stimmspalte verschieben, …

… wodurch Abstand- und grafische Anpassungen unabhängig von anderen Spalten möglich werden.

Für die Anwendung des Stimmenspaltenindexes im Eigenschaftenbereich am unteren Rand des Projektfensters muss die Funktion „Notenabstand“ inaktiv und die betreffende Note angewählt sein (Anm. der Übersetzerin).

Wenn Sie Abstands- oder grafische Anpassungen vornehmen, erstellt Dorico automatisch Systemumbrüche zu Beginn des bearbeiteten Systems und zu Beginn des nächsten. Dadurch wird das betroffene System gesperrt, und es wird sichergestellt, dass die Abstandsanpassungen keine Änderung des Layouts bewirken.

Wenn Sie den Notenabstand bearbeiten, zeigt ein neuer Indikator am rechten Rand des Systems auf einen Blick, wie voll jedes System ist, sowohl in Prozenten als auch als Anzahl der von der Gesamtzahl der verfügbaren Plätze belegten Plätze.

Wenn ein System zu leer ist, ist der Indikator lila gefärbt, wenn es zu mehr als 70% gefüllt ist, ist er grün gefärbt. Und wenn ein System überfüllt ist, also über den 100%, ist er rot gefärbt.

An beiden Enden jedes Systems scheinen zwei große quadratische Ziehpunkte auf, einer oben links, einer rechts unten. Mit diesen Ziehpunkten können Sie beide Enden des Systems mittels derselben Tastaturbefehle wie für die anderen Arten von Ziehpunkten vom Rahmen aus einrücken.

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27 Dez

Verbesserungen im Wiedergabe-Modus in Dorico | Neue Funktionen in Dorico 1.1

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Verbesserungen im Wiedergabe-Modus in Dorico“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen einige der neuen Funktionen, die mit der Version 1.1 von Dorico im Wiedergabe-Modus eingeführt wurden.


Anfangs zeige ich Ihnen jedoch noch ein paar Verbesserungen bei der MIDI-Eingabe.

Von Dorico gewählte enharmonische Schreibweisen verwenden jetzt einen hoch entwickelten Algorithmus, der die aktuelle Tonart, die Intervalle zu den nächsten und vorherigen Noten oder Akkorden sowie die Intervalle zwischen den einzelnen Akkordtönen berücksichtigt.

Grob gesagt wird Dorico tonartfremde Noten vorzugsweise mit Kreuz-Versetzungszeichen notieren, wenn die Melodie steigend ist, und mit b, wenn sie fallend ist. Schreibweisen, die ein einfacheres Intervall ergeben (beispielsweise eine große Terz anstelle einer verminderten Quart) werden ebenfalls bevorzugt.

Bei der Eingabe für ein Instrument mit mehreren Systemen, wie etwa ein Klavier, berücksichtigt Dorico auch den Zusammenhang, den die bereits in den anderen Notensystemen eingegebenen Noten vorgeben. Um ein Beispiel zu zeigen, gebe ich dieselbe Notenfolge zweimal ein, jedoch ist im ersten Takt die linke Hand dieser Klaviermusik als Fis-Dur notiert und dann in diesem Takt anschließend als Ges-Dur. Sie können sehen, wie Dorico die enharmonische Schreibweise der Noten an die vorhandenen Akkorde anpasst.


Bei der Eingabe von Noten mit Ihrem MIDI-Keyboard stellen Sie möglicherweise fest, dass Dorico vorhergegangene Noten oder Akkorde automatisch umdeutet, wenn Sie mit der Eingabe fortfahren. Wenn Sie beispielsweise in der Tonart C-Dur ein e gefolgt von einem gis eingeben, notiert Dorico die zweite Note als gis, …

… aber wenn Sie anschließend ein g eingeben, wird Dorico das gis zu einem as umschreiben, da diese Schreibweise im Zusammenhang schlüssiger ist.

Wenn Sie verhindern möchten, dass Dorico nachträgliche Änderungen an bereits eingegebenen Noten vornimmt, öffnen Sie die Noteneingabe-Optionen ganz unten im Menü „Schreiben“…

… oder verwenden Sie den Tastaturbefehl Strg+Shift+I (Windows) bzw. Cmd+Shift+I (Mac), wählen Sie die Seite „MIDI-Eingabe“ und deaktivieren Sie die Option „Rückwirkende Anpassung der Schreibung von Noten erlauben“.

Sie können jetzt Ihr MIDI-Keyboard verwenden, um Befehle innerhalb von Dorico auszulösen. Stellen Sie sicher, dass ein Projekt geöffnet ist, öffnen Sie das Dialogfenster „Programmeinstellungen“ und wählen Sie die Seite „Tastaturbefehle“.

Ich möchte mein reguläres MIDI-Keyboard so einrichten, dass ich während der Noteneingabe die Notenwerte ändern kann. Ohne mein MIDI-Keyboard sehen zu können, müssen Sie während dieser Demonstration zugegebenermaßen ein wenig Ihre Vorstellungskraft einsetzen.

Ich klicke in das Suchfeld und tippe „Notenwert festlegen“, was ich als Untermenü im Noteneingabe-Menü finden kann.

Und dies zeigt uns alle unterstützten Notenwerte.

Ich wähle die Viertelnote aus der Liste aus und klicke anschließend auf die Schaltfläche MIDI Learn. Mit meinem MIDI-Keyboard kann ich dann eine Note oder einen Akkord spielen oder eine Taste oder ein Pad drücken, dem ich diesem Befehl zuordnen möchte. Ich habe einen recht einfachen MIDI-Controller vor mir, also verwende ich Noten vom unteren Ende der Tastatur, die ich normalerweise nicht bei der Noteneingabe benutze.

Wenn ich auf meinem Keyboard das tiefste f spiele, wird dies – da 29 die MIDI-Notennummer ist – als NOTEON29 erfasst. Dann klicke ich auf die Schaltfläche „MIDI-Befehl hinzufügen“, um ihn festzulegen.

Ich kann dies mit einigen anderen häufig verwendeten Notenwerten tun und anschließend auf „Anwenden“ und „Schließen“ klicken.

Wenn ich diese Noten jetzt auf meinem MIDI-Keyboard spiele, wird das Notenfeld entsprechend des ausgewählten Notenwerts aktualisiert, und ich kann schnell Noten eingeben, ohne meine Hände vom Keyboard bewegen zu müssen.

Drehregler und Fader werden derzeit nicht unterstützt.

Wechseln wir nun in den Wiedergabe-Modus.

Doricos Pianorollen-Editor hat mit der Version 1.1 große Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Es lässt sich jetzt viel einfacher navigieren, die Trackpad-Unterstützung wurde erheblich verbessert, und Sie können auf das Lineal oben im Editor klicken, um die Wiedergabe-Linie zu positionieren.

Der Pianorollen-Editor folgt jetzt während der Wiedergabe der Wiedergabe-Linie (siehe Video, 04:23).

Sie haben vielleicht ein paar neue Schaltflächen im Werkzeugfeld bemerkt, und ich klicke zunächst einmal auf diese zweite Schaltfläche, um in der Pianorolle „Notierte Notenwerte“ anzuzeigen.

[Anmerkung von Robert Puff: Unter „Notierte Notenwerte“ werden die „Ausführungs“-Dauer und die notierten Notenwerte gleichzeitig bearbeitet.]

Sie können auf eine Note klicken, um sie anzuwählen, und mit den Pfeiltasten navigieren.

Es sind einfache Bearbeitungsvorgänge möglich, Sie können Noten verschieben, um deren Tonhöhe und Dauer zu ändern, und die Tastaturbefehle, die Sie im Schreiben-Modus verwenden, funktionieren auch hier. Halten Sie also die Alt-Taste gedrückt und verwenden Sie die Pfeiltasten, um die diatonische Tonhöhe und die Startposition des ausgewählten Elements gemäß des rhythmischen Rasters zu ändern. Halten Sie, ebenfalls wie im Schreiben-Modus, die Shift- und die Alt-Taste gedrückt, um durch Gebrauch der Aufwärts- und Abwärts-Pfeiltasten die Tonhöhe in chromatischen Intervallen zu ändern. Verwenden Sie Shift+Alt und die Rechts- und Links-Pfeiltasten, um die angewählten Noten gemäß der Notenwerte des rhythmischen Rasters zu verlängern und zu verkürzen.

Klicken wir nun auf diese andere neue Schaltfläche, wodurch der Pianorollen-Editor gespielte Notenwerte anzeigt.

[Anmerkung von Robert Puff: Unter „Gespielte Notenwerte“ bearbeiten Sie die „Ausführungs“-Dauer unabhängig von der geschriebenen Notation.]

Der dunklere, dünne Balken am unteren Rand der Note zeigt als Hinweis die notierte Dauer an. In diesem Modus hat die Bearbeitung der Notendauern jedoch keinen Einfluss auf die Notation in Ihrer Partitur.

Sie sehen, dass es bereits Unterschiede zwischen den notierten Notenwerten und den gespielten Dauern gibt. Diese werden durch die Wiedergabeoptionen bestimmt. Sie können das Dialogfenster im Wiedergabe-Menü oder mit dem Tastaturbefehl Strg+Shift+P (Windows) bzw. Cmd+Shift+P (Mac) öffnen. Auf der Timing-Seite gibt es Wahlmöglichkeiten zum Festlegen der Spieldauer von Noten mit und ohne Artikulationen und Bindebögen.

[Es gibt Notenwerte-Einstellungen für Standardnoten, Staccato-Noten, Staccatissimo-Noten, Tenuto-Noten, Marcato-Noten und Legato-Noten.]

Und es gibt eine Möglichkeit, die Startpositionen der Noten um einen bestimmten Prozentsatz zu humanisieren.

Wenn Sie die Abspieldauer einer Note manuell überschreiben, ändert sie die Farbe, um anzuzeigen, welche Änderungen Sie am Wiedergabeprofil vorgenommen haben. Sie können diese Änderungen rückgängig machen, indem Sie die Note anwählen und dann Wiedergabe > Wiedergabeabweichungen zurücksetzen wählen.

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08 Nov

„Verteilen“ [von Takten u/o Systemen] in Dorico festlegen | Neue Funktionen in Dorico 1.1

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


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Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „’Verteilen’ [von Takten u/o Systemen] in Dorico festlegen“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man das „Verteilen“ [von Takten u/o Systemen] in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, festlegt.

„Verteilen“ ist der Prozess des Festlegens, wie viele Takte pro System und wie viele Systeme pro Seite aufscheinen. Dorico tut stets sein Bestes, um Ihre Musik im Sinne maximaler Lesbarkeit und Eleganz aufzuteilen, und wir haben bereits früher gesehen, wie Sie System- und Rahmenumbrüche…

… sowie Noten- und Notenzeilen-Abstand-Optionen verwenden können, um das Verhalten von Dorico zu beeinflussen.

Manchmal möchten Sie jedoch vielleicht die Anzahl der Takte pro System oder die Anzahl der Systeme pro Seite auf einen fixen Wert einstellen, um rasch einheitlichere Layouts zu erzielen.

Ich habe ein Projekt geöffnet, öffne die Layout-Optionen mit dem Tastaturbefehl Strg+Shift+L (Windows) bzw. Cmd+Shift+L (Mac) und gehe zur Kategorie „Notenzeilen und Systeme“. Hier finden Sie einen neuen Abschnitt namens „Verteilen“.

Das Festlegen der Anzahl von Takten pro System kann nützlich sein, wenn Sie Noten für Aufnahme-Sessions vorbereiten, bei denen Sie vielleicht ausreichend Platz für Anmerkungen, Cues usw., die der Spieler während der Session notiert, lassen möchten.

Die Anzahl von Systemen pro Rahmen zu fixieren, kann beim Erstellen von Einzelstimmen nützlich sein, bei denen 10 oder 11 Systeme pro Seite typisch sind. Eine zweite Option ermöglicht die Skalierung dieser Zahl abhängig von der Höhe des Musikrahmens.

Dies ist besonders nützlich für die erste Seite, wo die zusätzlichen Textrahmen für Titel, Komponist, Instrumentenname usw. bedeuten, dass die Höhe des Musikrahmens notwendigerweise reduziert ist.

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01 Nov

Wie man in Dorico mit Notensatz-Optionen arbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico mit Textstilen arbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man die Notensatz-Optionen verwendet, die in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, zu finden sind.

Dorico verwendet Regeln, die festlegen, wie die von Ihnen eingegebene Musik zu notieren ist: wie die musikalischen Elemente aussehen und wie sie im Verhältnis zu anderen Elementen positioniert sind.

Aber in jedem Bereich der Musiknotation gibt es stets verschiedene Herangehensweisen, und obwohl wir uns sehr bemüht haben, Doricos Standardergebnis sinnvoll und elegant zu gestalten, sind immer andere Möglichkeiten verfügbar.

Und anstatt Änderungen in der Partitur vorzunehmen, besteht ein grundlegendes Konzept von Dorico darin, dass Sie Ihre Notensatz-Optionen einmal einstellen und dass diese dann für Ihre gesamte Notation wirksam werden.

Wir wollten die Auswahl zwischen diesen verschiedenen Möglichkeiten so einfach wie möglich gestalten und haben daher den Dialog „Notensatz-Optionen“ ins Leben gerufen. Sie finden den Dialog „Notensatz-Optionen“ im Notensatz-Modus unter dem Menü „Notensatz“ und Sie können immer den Tastaturbefehl Strg+Shift+E (Windows) bzw. Cmd+Shift+E (Mac) verwenden, um das Dialogfenster von jedem Modus aus zu öffnen.

Auf der linken Seite des Dialogfensters finden Sie eine Liste aller Kategorien, in die die Optionen unterteilt sind:

Das Hauptfenster des Dialogs zeigt die Optionen für die angewählte Kategorie. Sie sind in Abschnitte unterteilt, sodass ähnliche Optionen in zusammengefasst sind, und wir verwenden praktische musikalische Beispiele, um genau zu veranschaulichen, was Sie gerade verändern.

Notensatz-Optionen behandeln immer die grafische Darstellung Ihrer Noten.

Es gibt weitere Dialoge für Optionen, die sich mit Dingen wie dem Einrichten von Seitenlayouts und dem Darstellen der musikalischen Informationen befassen – also Dinge wie Noten- und Balkengruppierung.

Notensatz-Optionen steuern alle Aspekte der Abbildung Ihrer Musik. Es gibt Optionen, die das Aussehen von Elementen steuern, zum Beispiel, wie Dynamikangaben standardmäßig aussehen sollen [siehe oben], welche Art von Arpeggio-Linie verwendet werden soll…

… und wie Metronom-Angaben angezeigt sein sollen.


(Dorico kann Tempoangaben wie 120,5 anzeigen oder runden.)

Es gibt Optionen für die Gestaltung musikalischer Elemente, wie etwa die Stärke von Taktstrichen und die Abstände zwischen ihnen, …

… wie Klammern angezeigt werden…

… und die Stärke und Höhe von Bindebögen.

Es gibt mannigfaltige Optionen, die festlegen, wie musikalische Elemente angeordnet werden und wie sie mit anderen Objekten zusammenwirken, so wie etwa Regeln zur Anordnung von Versetzungszeichen…

… und wie Artikulationen in Kombination mit Binde- und Haltebögen platziert werden.

Dorico gibt Ihnen die vollständige Kontrolle über die Positionierung von musikalischen Elementen, einschließlich Bindebögen, … Artikulationen, … und Balken.

Es gibt sogar Optionen für die allgemeinere Herangehensweise an die Gestaltung der Notation. Sie können die richtige Klammersetzung für Ihr Ensemble wählen…

… oder Pausen im alten Stil und Mehrtaktpausen verwenden, wenn diese besser für das Projekt geeignet sind, an dem Sie arbeiten.

Natürlich sind das nur ein paar wenige Beispiele, und es gibt buchstäblich Hunderte von Optionen, die Sie anwenden können.

Notensatz-Optionen wirken sich auf das gesamte Projekt aus, einschließlich aller Partien in allen Layouts. Sie haben jedoch keinen Einfluss auf andere Projekte, solange Sie nicht auf diese Schaltfläche klicken, um [die Einstellungen] als Standard zu speichern.

Dann werden alle neuen Projekte die Optionen übernehmen, die Sie geändert haben.

Und es ist natürlich immer möglich, für einzelne Objekte die generell festgelegten Eigenschaften zu überschreiben, indem Sie den Eigenschaften-Bereich im Schreiben- oder im Notensatz-Modus verwenden.

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25 Okt

Wie man in Dorico mit Textstilen arbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


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Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico mit Textstilen arbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, Textstile festlegen und verändern kann.

Wenn Sie Noten in Dorico eingeben, werden Sie bemerken, dass viele der von Ihnen erstellten musikalischen Objekte Textelemente enthalten, wie diese Tempoangabe…

… oder dieses Studierzeichen…

… oder diese Glissando-Linie.

Dorico überlässt Ihnen vollständige Kontrolle über die Schriftstile, die in jedem dieser Elemente verwendet werden und zwar im Notensatz-Modus mittels des Dialogfensters „Schriftstile“ im Menü „Notensatz“.

Wenn Sie dieses Einblendmenü oben im Dialogfeld öffnen, wird Ihnen die Liste der Schriftarten angezeigt, die Sie ändern können.

Alle textbasierten Stile übernehmen Eigenschaften von der Schrift für Text Standard, wählen wir diese also aus, um zu sehen, was verfügbar ist.

Standardmäßig ist die Schriftfamilie auf Academico eingestellt, eine Schriftart, die von Daniel Spreadbury speziell für Dorico entwickelt wurde. Um zu veranschaulichen, was passiert, wenn Sie die Schriftart für diesen Standardtext-Stil ändern, setzen wir ihn auf Arial und klicken auf OK.

All diejenigen Elemente, die vom Schriftstil Text Standard übernehmen, verwenden jetzt Arial.

Es ist einfach, die Schriftfamilie für bestimmte Stile zu überschreiben. Wenn ich das Dialogfenster „Schriftstile bearbeiten“ erneut öffne und den Schriftstil Refraintext wähle, kann man sehen, wie der Stil fast alles vom Schriftstil Text Standard übernimmt, er stellt nur auch die Eigenschaft „kursiv” ein. Ich kann nach Aktivieren des Schalter die Schriftfamilie überschreiben und unser aller Lieblingsschriftart wählen.

Öffnen wir das Dialogfenster „Schriftstile bearbeiten“ noch einmal und wählen wir diesmal die Studierzeichen. Sehen Sie, wie dieser Schriftstil die Schriftfamilie Arial übernimmt, aber alle anderen Eigenschaften überschrieben werden. Wie wäre es, wenn ich die Schriftgröße noch weiter erhöhe? Sie können sehen, wie dies sofort in den Noten aktualisiert wird.

Wenn ich im Schreiben-Modus Text direkt einfüge, indem ich die Texteingabe nutze (wofür ich den Tastaturbefehl Shift+X verwende), erscheint dieses Einblendmenü für die Textformatierung, das es mir ermöglicht, den Text individuell zu gestalten. Das Gleiche gilt für Text, der in Textrahmen eingegeben wird.

Sie haben vielleicht auch dieses Steuerelement oben im Einblendmenü bemerkt, mit dem Sie Ihren Text mittels eines Absatzstils formatieren können. Diese [Absatzstile] übernehmen wiederum von einem „Standard-Text“-Absatzstil, und ich kann sie im Dialogfenster „Absatzstile“ im Notensatz-Menü ändern.

Hier können mehrere typografische Eigenschaften festgelegt werden. Wählen wir den Titel-Absatzstil. Ich aktiviere den Schalter, um die verwendete Schriftart zu überschreiben, erhöhe die Schriftgröße ein wenig und füge eventuell ein bisschen Zeichenabstand hinzu.

Wenn ich OK drücke, wird es in der Partitur aktualisiert, wo auch immer ich den Titel-Absatzstil verwende.

Mit diesem Einblendmenü…

… kann ich den Zeichenstil festlegen, und Dorico wird mit einem Zeichenstil namens „Notentext“ geliefert, mit dem Sie beliebige Zeichen aus Bravura, Doricos Standard-Musikschrift, die wiederum von Daniel Spreadbury entworfen wurde, eingeben können.

Sie können eine umfassende Referenz zu jedem in Bravura enthaltenen Bildzeichen im Internet finden, indem Sie auf Google nach „SMuFL Gitbook Index“ suchen und „Introduction to the Standard Music Font Layout“ wählen. Sie können die direkte URL in der Beschreibung unterhalb dieses Videos finden.

Scrollen Sie nach unten zu Abschnitt 4 und wählen Sie eine Kategorie aus. Markieren Sie dann in der Tabelle das Symbol, das Sie verwenden möchten, und kopieren Sie es. Wechseln Sie dann zurück zu Dorico und fügen Sie es als Texteingabe ein.

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19 Okt

Wie man in Dorico den Notenzeilen-Abstand (die „Notenzeilenspationierung“) festlegt | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico den Notenzeilen-Abstand (die „Notenzeilenspationierung“) festlegt“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, den Notenzeilen-Abstand (die „Notenzeilenspationierung“) festlegt.

Dorico führt ständig anspruchsvolle Berechnungen durch, um automatisch den Abstand zwischen den Notenzeilen festzulegen, und es gibt umfassende Layout-Optionen, die Ihnen die Kontrolle über Dinge wie die idealen und Mindestabstände zwischen Notenzeilen geben.

Manchmal möchten Sie aber vielleicht die Position einer bestimmten Notenzeile oder eines Systems optimieren. Wechseln Sie dazu in den Notensatz-Modus, indem Sie Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) drücken, …

… und aktivieren Sie die Notenzeilenspationierung mit diesem Schalter im linken Bereich des Projektfensters.

Sie werden sehen, dass eine Reihe von Ziehpunkten und Linealen bei den Notenzeilen und an den Rändern erscheinen.

Das Ändern des Notenabstandes ist so einfach wie das Ziehen eines Ziehpunktes an eine neue Position.

Wenn Sie die Position einer Notenzeile oder eines Systems verstellt haben, wird der betreffende Ziehpunkt rot. Um die Positionsüberschreibung zu entfernen, wählen Sie den Ziehpunkt an und drücken Sie Delete.

Die Notenzeile springt auf ihre Standardposition zurück.

Die kleineren Ziehpunkte bewegen individuelle Notenzeilen.

Sie müssen den Ziehpunkt nicht wirklich ziehen, Sie können auch irgendwo in die Notenzeile klicken und sie verschieben. Da die Auswahl von Musikelementen deaktiviert ist, so lange die Notenzeilenspationierung aktiviert ist, sind Sie vor unerwünschten Änderungen an Ihren Noten geschützt. Das Ziehen einer einzelnen Notenzeile beeinflusst nicht die Position anderer Notenzeilen.

Sie können die Strg-Taste (Windows) bzw. die Cmd-Taste (Mac) gedrückt halten und mehrere Ziehpunkte anwählen, um mehrere Notenzeilen gleichzeitig zu bewegen.

Die größeren Ziehpunkte bewegen das gesamte System. Sie können auch den farbigen Balken an der Oberseite des Systems ziehen, wenn Sie das bevorzugen.

Wenn Sie mit Strg oder Cmd auf System-Ziehpunkte klicken, können Sie mehrere Systeme gleichzeitig verschieben. Sie können auch hier Delete drücken, um die Überschreibungen ausgewählter Systeme zu entfernen.

Wenn Sie lieber die Tastatur verwenden, können Sie mit den Pfeiltasten nach oben und unten zwischen den Notenzeilen navigieren.

Wenn Sie während des Gebrauchs der Pfeiltasten die Alt-Taste gedrückt halten, bewegt das die Notenzeile.

Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und drücken Sie nach oben oder unten, um mehr Notenzeilen anzuwählen und diese dann gleichzeitig zu verschieben.

Verwenden Sie die Tabulatortaste, um zwischen der Anwahl von einzelnen Notenzeilen und von Systemen zu wechseln.

Und wenn Sie Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac) und Alt gedrückt halten, werden die Notenzeilen oder Systeme mit den Pfeiltasten in größeren Schritten verschoben.

Sie können auch auf die Lineal-Beschriftungen klicken, um genaue Abmessungen einzugeben.

Diese verwenden Ihre in den Programmeinstellungen festgelegte bevorzugte Maßeinheit.

Manchmal müssen Sie vielleicht zusätzlichen Platz zwischen zwei Notensystemen schaffen und Sie können dies ganz leicht umsetzen, indem Sie die Alt-Taste gedrückt halten, während Sie eine Notenzeile oder ein System verschieben.

Dadurch bewegt nicht nur die ausgewählte Notenzeile, sondern es verschieben sich auch proportional alle anderen Notenzeilen in die Richtung, in die Sie ziehen, wobei die Notenzeilen auf der benachbarten Seite unverändert bleiben.

Dieses „Ziehharmonika-Ziehen“ kann auch mit den Tastaturbefehlen Alt+J oder Alt+K erreicht werden. Auch hier wieder: drücken Sie zusätzlich Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac), um größere Schritte auszuführen.

Sobald Sie eine Seite mit den von Ihnen gewünschten Notenzeilen-Abständen angelegt haben, können Sie diese Abstandswerte auf andere Seiten kopieren. Klicken Sie dazu auf diese Schaltfläche, um das Dialogfenster „Notenzeilenspationierung kopieren“ zu öffnen. Wählen Sie im ersten Feld die Seite mit den von Ihnen angepassten Notenabständen aus. Setzen Sie dann in den nächsten beiden Feldern den Seitenbereich fest, in den Sie diese Werte kopieren möchten.
Dorico wird diesen Bereich durchgehen und die Notenzeilenspationierung auf allen Seiten, die die gleiche Anzahl von Systemen mit der gleichen Anzahl von Notenzeilen haben, angleichen. Alle anderen Seiten werden nicht beachtet.

Wenn Sie dieses Video hilfreich gefunden haben, klicken Sie bitte auf das Daumen Hoch-Zeichen unten, um mir mitzuteilen, dass es Ihnen gefallen hat, und Sie können unseren Dorico-Kanal abonnieren, um viele weitere Videos wie dieses zu sehen. Ich bin Anthony Hughes, danke fürs Zuschauen.

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05 Okt

Wie man in Dorico mit System- und Seitenumbrüchen arbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico mit System- und Seitenumbrüchen arbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, mit System- und Seitenumbrüchen arbeitet.

Dorico verwendet ausgeklügelte Algorithmen, um festzulegen, wie Ihre Noten innerhalb der Seite gestaltet werden. Und es gibt Prozesse, die berechnen, wie die Noten anlegt werden und die entscheiden, wie viel in der Breite auf eine Seite passt (was letztendlich ein System ergibt) und weiters, wie viele Systeme vertikal auf einer Seite Platz haben.

Natürlich erfordern unterschiedliche Musikstile und -gattungen unterschiedlich viel Platz, um horizontal und vertikal angeordnet zu werden. Man könnte etwa bei Noten für Klavier solo engere Notenabstände erwarten als beispielsweise bei Noten für orchestrale Filmmusik. Und während die Standardeinstellungen von Dorico so konzipiert sind, dass Ihre Noten in jedem Fall schön und elegant aussehen, könnte es doch Situationen geben, in denen die Zuweisung von Takten zu Systemen und Seiten in Ihrem Projekt nicht genau Ihren Vorstellungen entspricht.

Anmerkung von Robert Puff: Die Beispiele im Video sind Beethoven: Sonate 8, 1. Satz und Star Wars: Episode IV, Eine neue Hoffnung.

In diesem Fall wäre der erste Ansatz, Änderungen an den Layout-Optionen vorzunehmen. Sie können die Layout-Optionen im Einrichten-Modus öffnen, indem Sie das betreffende Layout oder die Layouts anwählen und auf diese Schaltfläche klicken.

Sie können auch jederzeit von überall im Programm den Tastaturbefehl Strg+Shift+L (Windows) bzw. Cmd+Shift+L (Mac) verwenden, und das Dialogfenster wird geöffnet.

Um den horizontalen Platzbedarf für Noten zu ändern, wählen Sie die Kategorie Notenabstand und setzen Sie die Abstände auf die gewünschten Werte.

Wählen Sie dann die Kategorie Vertikale Abstände, um den Abstand zwischen den Notenzeilen zu ändern.

Bei diesem Projekt für Orgel solo habe ich insgesamt etwas engere Abstände zusammengebracht, obwohl es einige Stellen geben könnte, an denen ich die System- und Seitenumbrüche manuell einstellen muss.

Anmerkung von Robert Puff: Das Beispiel im Video ist von J.S. Bach: Fantasie in G-Dur.

Um einen Umbruch einzufügen, müssen Sie sich im Notensatz-Modus befinden (was Sie tun können, indem Sie Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) drücken).

Wählen Sie zuerst die Stelle (z.B. einen Taktstrich) an, bei der der Umbruch auftreten soll, und gehen Sie dann zum Formatieren-Bereich und klicken Sie auf diese Schaltfläche, …

… oder verwenden Sie den Tastaturbefehl Shift+S, um einen Systemumbruch einzufügen.

Dorico fügt einen Hinweis ein, um den manuellen Systemumbruch anzuzeigen, …

… aber keine Sorge: Hinweise werden nicht gedruckt oder in Grafikdateien exportiert. Wenn Sie diese lieber gar nicht angezeigt haben wollen, können Sie das wählen, indem Sie im Ansicht-Menü auf Hinweise gehen und Systemumbrüche deaktivieren. Die Hinweise können aber nützlich sein, und wir werden später darauf zurückkommen. Ich lasse sie angezeigt.

Sie können an jeder Stelle der Noten einen Systemumbruch einfügen. Sie sind nicht auf Taktstriche beschränkt, und dazu gehört auch das Unterbrechen komplexer N-tolen, so es erforderlich ist.

Wenn Sie ein System haben, mit dem Sie zufrieden sind und das nicht von zukünftigen Änderungen beeinflusst werden soll, können Sie es sperren, und dadurch werden diese Takte als ein System zusammengehalten. Wählen Sie einfach ein Element im System an und klicken Sie auf die Schaltfläche „System sperren“.

Was Dorico tut, ist, dass es Systemumbrüche am Anfang des aktuellen und des nächsten Systems setzt und beim ersten Systemumbruch aktiviert es die Eigenschaft „Auf nächsten Systemumbruch warten“, …

… was bedeutet, dass Dorico nicht automatisch irgendwelche neuen Systemumbrüche einfügt, bis es auf einen anderen manuellen Systemumbruch trifft. Und selbst wenn mehr Noten in dieses System eingefügt werden, wird es nicht auf zwei Systeme aufgebrochen werden.

Sie können auch zwei Stellen anwählen (halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Cmd (Mac) gedrückt, um das zweite Element auszuwählen, während Sie das erste beibehalten) und „In System einpassen“ wählen, indem Sie auf diese Schaltfläche klicken.

Wenn es um Seitenumbrüche geht, betrachtet Dorico diese ein wenig anders. Da Doricos Seitenlayout-System Rahmen verwendet, um die Noten innerhalb Ihres Layouts darzustellen, …

… ist es im Prinzip ein Rahmenumbruch, den Sie einfügen möchten. Standardmäßig haben Sie nur einen Musikrahmen pro Seite, und in diesem Fall ist ein Rahmenumbruch gleichbedeutend mit einem Seitenumbruch. Es bedeutet jedoch auch, dass Dorico Ihnen die Möglichkeit gibt, einen Umbruch zwischen mehreren Rahmen auf derselben Seite zu erstellen.

Rahmenumbrüche funktionieren genauso wie Systemumbrüche: Sie wählen ein Objekt aus und klicken auf die Schaltfläche „Rahmenumbruch einfügen“ oder Sie drücken den Tastaturbefehl Shift+F. Manuelle Rahmenumbrüche scheinen auch als Hinweise auf, um anzuzeigen, wo sie eingefügt wurden.

Es gibt Schaltflächen für „Rahmen sperren“ und „In Rahmen einpassen“, die genauso funktionieren wie die für Systeme.

Das Sperren eines Rahmens sperrt auch jedes System innerhalb dieses Rahmens.

Um zu diesem Projekt für Orgel solo zurückzukommen: ich denke, dass ich vermutlich auf dieser ersten Seite ein viertes System unterbringen könnte. Ich klicke also auf diese allererste Pause, gehe dann zum Ende des ersten Systems auf der zweiten Seite und klicke auf diese Note (oder ich könnte auch den Taktstrich anwählen) und klicke auf „In Rahmen einpassen“.

Sie können Rahmen- und Systemumbrüche ganz einfach löschen, indem Sie deren Hinweis anwählen und die Lösch-Taste drücken. Wenn Sie einen Rahmenumbruch in einen Systemumbruch ändern müssen (oder umgekehrt), können Sie dies hier im Eigenschaften-Bereich tun.



Anmerkung von Robert Puff: Sie können das mittlerweile auch tun, indem Sie den vorhandenen Hinweis anwählen und den Tastaturbefehl für den System- oder Rahmenwechsel verwenden.

Schließlich können Sie die Spatiumsgröße bei jedem Rahmen- oder Systemumbruch ändern, was Ihnen die Flexibilität gibt, die Spatiumsgröße für eine oder mehrere bestimmte Seiten zu ändern, sollte Ihr Projekt das erfordern – vielleicht weil der letzte Satz eines Stückes zusätzliche Spieler und Instrumente benötigt.

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Verwandter Artikel:
How to Work with System and Page Breaks in Dorico | Engrave mode

01 Okt

Wie man in Dorico mit Platzhaltern arbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico mit Platzhaltern arbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie ganz einfach Ihre gesamten Projektinformationen in Textrahmen in mehreren Layouts einfügen können, indem Sie hier in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, Platzhalter verwenden.

Wenn Sie in Dorico ein neues Projekt anlegen, werden Sie wahrscheinlich bemerkt haben, dass der Titel jeder Partie automatisch oben auf der Seite angezeigt wird.

Wenn ich den Namen dieser Partie auf „Erstes Lied“ ändere, wird er sofort in der Musik aktualisiert.

Wenn ich eine weitere Partie hinzufüge, passiert das Gleiche. Sie heißt standardmäßig Partie 2, …

… aber wenn ich sie auf „Zweites Lied“ umbenenne, dann wird wieder das in den Noten angezeigt.

Was also passiert hier, dass dieser Text im Layout erscheint? Um das zu veranschaulichen, wechsle ich in den Notensatz-Modus (Strg+3 bzw. Cmd+3), und Sie können sehen, dass die Titel der Partien innerhalb dieser oberen grünen Textrahmen eingetragen sind.

Wenn ich irgendwo in den Rahmen doppelklicke, kann ich den Text bearbeiten, aber Sie werden bemerken, dass nun diese etwas merkwürdig aussehende Reihe von Zeichen mit dem Wort „flowTitle“ in der Mitte angezeigt wird.

{@flowTitle@}

Das ist ein Dorico-Platzhalter für Text, und Sie können Platzhalter an den geschwungenen Klammern an beiden Enden erkennen. Dann folgen innerhalb davon die @-Symbole, und in der Mitte befindet sich die Textkennung ohne Leerzeichen zwischen den Wörtern.

{@platzhalterName@}

Dorico beachtet dieses Format in allen Textrahmen in all Ihren Layouts und wenn es Informationen hat, die es an die Stelle eines Platzhalters setzen kann, macht es das automatisch.

Falls diese Informationen dem Projekt nicht hinzugefügt wurden, lässt Dorico die Stelle leer, anstatt den Platzhaltertext anzuzeigen. Sie können das sehen, indem Sie in diese nächsten Textrahmen doppelklicken. Wir sehen hier den Platzhalter für den Textdichter der Partie, und hier ist einer für den Komponisten. Aber da diese Informationen noch nicht hinzugefügt wurden gibt es hier nichts anzuzeigen.

Wo werden also die Informationen gespeichert, die für diese Platzhalter verwendet werden? Nun, wenn Sie das Datei-Menü öffnen (Sie können dies von überall im Programm tun) und dann den Menüpunkt Projekt-Info, …

… dann erscheint dieses Dialogfenster. Oben gibt es ein Aufklappmenü, wodurch Sie zwischen der Bearbeitung von Projekt-übergreifenden oder Partie-spezifischen Informationen wählen können.

Und dann geben Sie einfach an, welche Angaben Sie haben und zum Gebrauch in Ihren Layouts verfügbar haben möchten.

Für das Liederbuch, das ich hier beginne zusammenzustellen, habe ich verschiedene Informationen für jedes Lied. Also fange ich damit an, die erste Partie „Song From the Old Days” zu nennen, und der Komponist ist, sagen wir, Traditional, und der Textdichter ist anonym.

Dann wechseln wir zu dem zweiten Lied, und das wird „The Next No. 1 Hit!“ heißen. Ich werde der Komponist sein, und meine Frau wird freundlicherweise den Text für mich schreiben.

Wenn wir nun auf OK klicken, können wir sehen, dass die Titel aktualisiert wurden. Und der Text, den ich hinzugefügt habe, wird jetzt an die Stelle der Platzhalter für Textdichter und Komponist in den entsprechenden Partien eingesetzt.

Im Moment orientieren sich Partie-spezifische Platzhalter am ersten Musikrahmen der Seite, um zu bestimmen, welche Partie verwendet wird. Beachten Sie das also, wenn Sie mehrere Musikrahmen auf derselben Seite oder auch gar keine Musikrahmen haben.

Wir werden diese aktuelle Funktionalität in zukünftigen Dorico-Updates erweitern, um individuelle Partien mit Platzhaltern ansprechen zu können.

Platzhalter funktionieren in Kombination mit anderem Text innerhalb eines Rahmens, sodass ich mehr in den Rahmen eintippen kann, …

… und der Platzhalter wird immer noch erkannt.

Schauen wir uns ein anderes Beispiel an. Ich habe hier ein Orchester-Projekt in drei Sätzen, und ich habe die Partien so benannt, wie ich sie im Partien-Bereich sehen möchte, obwohl ich in den Noten dann den Titel des ganzen Werkes auf der ersten Seite sehen möchte und anschließend nur Ziffern zu Beginn jedes Satzes.

Ich öffne also das Dialogfenster Projekt-Info aus dem Datei-Menü und dieses Mal werde ich das Aufklappmenü so einstellen, dass mir die Informationen für das gesamte Projekt gezeigt werden. Ich lege als Projekt-Titel SYMPHONIC DANCES fest, und ich füge auch Widmung, Komponist und ein paar andere Informationen hinzu.

Dann betitle ich einfach jede Partie mit der Zahl, die ich sehen möchte, denn wenn ich es hier mache, werden dadurch nicht die Namen beeinflusst, die ich bereits im Partien-Bereich eingetragen habe. Und dann klicke ich auf OK.

Die einzigen Änderungen, die wir sofort sehen, sind der Titel der Partien, da wir ja noch keine Projekt-spezifischen Platzhalter eingerichtet haben.

Wie Sie sich erinnern, habe ich den Projekt-Komponisten eingetragen, weil in diesem Projekt der Komponist in jeder Partie derselbe ist. Damit der Projekt-Komponist anstelle des Partie-Komponisten angezeigt wird, muss ich das in der Musterseite ändern. Wir wechseln also in den Notensatz-Modus …

… und doppelklicken dann auf diese Erste Musterseite, um sie zu bearbeiten.

Sie werden feststellen, dass die Platzhalter beim Anzeigen von Musterseiten in ihrem Rohzustand angezeigt werden, damit Sie sehen können, was auf der Seite verwendet wird. Lassen Sie uns diesen Platzhalter für den Partie-Komponisten bearbeiten und nun den Projekt-Komponisten verwenden, und dann schließen wir den Musterseiten-Editor.

Der Projekt-Komponist wird nun so angezeigt, wie wir es wollten.

Um jetzt auch noch den Projekt-Titel anzuzeigen, muss ich oben auf der allerersten Seite etwas mehr Platz schaffen. Um die Rahmen selbst bearbeiten zu können, muss ich die Rahmen-Bearbeitung aktivieren.

Nun kann ich den oberen Rand des Musikrahmens herunterziehen, um seine Höhe zu verringern. Klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Cmd-Taste (Mac) auf diese drei Textrahmen und ziehen Sie sie näher zum Musikrahmen.

Und dann erstelle ich hier oben auf der Seite einen neuen Textrahmen.

Ich doppelklicke in meinen neuen Textrahmen und verwende den Editor, um den Text mittig auszurichten, den Stil auf kursiv zu setzen und gebe meinen Platzhalter wie folgt ein: geschwungene Klammer auf, @-Symbol, projectDedication, ein weiteres @-Symbol und geschwungene Klammer zu.

Dann drücke ich Enter oder Return, setze den Stil in der nächsten Zeile wieder auf normal, aber dieses Mal erhöhe ich die Schriftgröße auf 30pt und tippe: geschwungene Klammer auf, @-Symbol, projectTitle, das zweite @-Symbol und geschwungene Klammer zu.

Ich bestätige meine Änderungen, indem ich Strg+Enter (Windows) bzw. Cmd+Enter (Mac) drücke

Das sieht jetzt ziemlich gut aus. Ich zeige Ihnen nur noch einen weiteren Trick, indem ich eine neue leere Seite hinzufüge und darauf einen Textrahmen erstelle. Dann füge ich Platzhalter für eine Spielerliste und Weitere Informationen hinzu, die ich, wie Sie sich vielleicht erinnern, dem Dialogfenster Projekt-Info hinzugefügt habe.

{@playerList@}
{@projectOtherInfo@}

Und innerhalb von Sekunden habe ich diese komplette Instrumentierungsliste für das Stück, an dem ich arbeite, erstellt.

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Verwandter Artikel:
How to Work with Tokens in Dorico | Engrave mode

23 Sep

Wie man in Dorico Rahmen benutzt | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico Rahmen benutzt“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes, und in diesem Video gebe ich Ihnen eine Einführung in die Noten-, Text- und Grafikrahmen in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico.

Dorico hat ein extrem leistungsfähiges Seitenlayout-System eingebaut. Ein Schlüsselkonzept, das es vorab zu verstehen gilt, ist, dass alle Objekte in einem Layout innerhalb von Rahmen untergebracht sind. Es gibt drei Arten von Rahmen: Notenrahmen, in denen die Musiknotation angezeigt wird, …

… Textrahmen zum Erstellen von Titeln und Seitenzahlen sowie anderem Text, der nicht direkt mit der Musik verknüpft ist, …

… und Grafikrahmen, mit denen Sie JPEGs, PNGs und SVGs zu Ihren Layouts hinzufügen können.

Wenn Sie in den Notensatz-Modus wechseln, was Sie einfach mit dem Tastaturbefehl Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) tun können, können Sie die Rahmen sehen, die auf jeder Seite in Ihrem Layout verwendet werden. Sie sind blau für Notenrahmen, grün für Textrahmen und pink für Grafikrahmen.

Um Sie vor ungewollten Änderungen an den Rahmen zu schützen, während Sie mit anderen Funktionen arbeiten, ist die Rahmen-Bearbeitung deaktiviert, bis Sie sie mittels dieses Schalters im Rahmen-Abschnitt des Formatieren-Bereichs aktivieren.

Jetzt, da die Rahmenbearbeitung aktiviert ist, können Sie auf einen Rahmen klicken, um ihn anzuwählen, und ihn dann an eine neue Position verschieben. Und Sie können die Anfasser verwenden, um die Größe und Form der Rahmen zu ändern.

Diese Schaltflächen ganz oben im Formatieren-Bereich dienen dem Erstellen neuer Rahmen. Klicken Sie einfach auf die gewünschte Schaltfläche und zeichnen Sie dann durch Ziehen der Maus bei gedrückter linker Maustaste den Rahmen auf die Seite.

Dorico richtet standardmäßig eine Rahmen-Kette ein, sodass die gesamte Musik, die in diesem Layout enthalten ist, durch so viele Rahmen auf so vielen Seiten fließt wie nötig. Wenn ich also diesen Notenrahmen kleiner mache, als es für die Wiedergabe der gesamten Musik erforderlich wäre, erstellt Dorico automatisch eine neue Seite für mich und setzt die Rahmenkette dort fort, um die gesamte Musik anzuzeigen.

Genauso umgekehrt: Wenn ich diesen Notenrahmen nun vergrößere, wird die zweite Seite nicht mehr benötigt und automatisch entfernt.

Mit Textrahmen können Sie Text frei eingeben oder Text aus anderen Anwendungen einfügen, und es stehen Ihnen umfangreiche Werkzeuge zum Formatieren dieses Texts zur Verfügung.

Um eine Grafik hinzuzufügen, erstellen Sie einen neuen Grafikrahmen und doppelklicken Sie in den Rahmen, um eine Bilddatei auszuwählen, mit der er befüllt werden soll.

Rahmen können einander überlappen, so dass Sie Ihre Seite exakt nach Ihren Wünschen gestalten können.

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Verwandter Artikel:
How to Use Frames in Dorico | Engrave mode

13 Sep

Wie man in Dorico musikalische Objekte bearbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico musikalische Objekte bearbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes, und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico die grafische Position von musikalischen Objekten bearbeiten können.

 

Ich befinde mich im Notensatz-Modus, …

… zu dem ich immer einfach durch Drücken der Tastenkombination Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) gelangen kann.

Sie werden feststellen, dass – weil es im Notensatz-Modus darum geht, die grafische Darstellung Ihrer Layouts zu optimieren – die Fortlaufende Ansicht nicht verfügbar ist und Sie Ihre Musik immer in der Seitenansicht sehen.

Ich kann nun einfach auf ein Objekt klicken und es an eine neue Position ziehen.

Beachten Sie, dass dies nur die grafische Darstellung des Objekts beeinflusst und keinerlei Auswirkungen auf die Wiedergabe oder die zugrunde liegende musikalische rhythmische Position des Objekts hat. Wenn ein Objekt aus mehr als einem Teil besteht, können Sie jeden Teil einzeln auswählen, um ihn zu bearbeiten. Einige Elemente wie Binde- und Haltebögen haben mehrere Kontrollpunkte (oder Anfasser), die Ihnen vollständige Kontrolle über deren Form und Positionierung geben.

Für eine noch genauere Kontrolle halten Sie die Alt-Taste gedrückt und bewegen Sie die ausgewählten Kontrollpunkte mit den Pfeiltasten. Halten Sie zusätzlich die Strg-Taste (Windows) bzw. die Cmd-Taste (Mac), um in größeren Schritten zu verschieben.

Die Möglichkeit, einzelne Bestandteile musikalischer Objekte anzuwählen, hat auch andere Zwecke. Wenn Sie beispielsweise im Schreiben-Modus auf eine gebundene Note klicken, wird die gesamte Kette an übergebundenen Noten angewählt. Wenn man im Schreiben-Modus arbeitet, ist das nützlich, denn musikalisch gesehen ist es nur eine Note mit einer bestimmten Dauer, die zufällig über eine Takt- oder Schlaggruppe fällt. Das bedeutet, dass sie übergebunden dargestellt werden muss. Und wenn Sie die Note verschieben oder bearbeiten, möchten Sie, dass sie so reagiert wie eine einzelne Note es tun würde. Im Notensatz-Modus jedoch können Sie auf die einzelnen Notenköpfe zugreifen, um die grafische Darstellung nach Bedarf anzupassen, beispielsweise um die Halsrichtung zu erzwingen.

Wenn Sie im Notensatz-Modus mit den Pfeiltasten durch Ihre Musik navigieren, können Sie sich in alle Richtungen von Element zu Element bewegen, auch über Notenzeilen hinweg.

[Im Video-Beispiel beginne ich damit, dass ein aufwärts gerichteter Notenhals ausgewählt ist, und ich kann den Abwärtspfeil drücken, um zuerst zu jedem Notenkopf im Akkord zu gehen und dann zum Notenkopf der zweiten Stimme und zu dessen abwärts gerichtetem Hals. Und von dort komme ich weiter zur nächsten Note im nächsten System.]

Ich kann mich weiter durch die Elemente in der Partitur bewegen und an diesem Punkt (Anm.: z.B. dem c im Beispiel oben) kann ich die Aufwärts-Pfeiltaste drücken, um zum Bindebogen zu gelangen.

Von hier aus kann ich die Alt-Taste gedrückt halten und mit den Auf- und Abwärtspfeilen den gesamten Bogen bewegen, …

… oder ich kann die Tabulator-Taste drücken, um von Anfasser zu Anfasser zu gehen und dann weitere Anpassungen vorzunehmen.

Wenn Sie die Position von Objekten in der Musik manuell anpassen, setzt Dorico Eigenschaften mit den exakten x- und y-Koordinaten jedes Kontrollpunkts bzw. Anfassers. Das bedeutet, dass Sie ganz leicht exakte Werte direkt im Eigenschaften-Bereich festlegen oder die Überschreibungen entfernen können, indem Sie einfach die Eigenschaft deaktivieren.

Es gibt auch nützliche Menüpunkte (Anm.: unter Bearbeiten) zum Zurücksetzen der Darstellung und der Position verschiedener Objekte.

Schlussendlich legen Sie die Position von musikalischen Objekten im Notensatz-Modus in der sicheren Gewissheit fest, dass die Änderungen nur das Layout betreffen, an dem Sie gerade arbeiten. Wenn Sie jedoch die Standardpositionierung von Objekten in allen Layouts ändern möchten, verwenden Sie dafür die Notensatz-Optionen.

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