19 Okt

Wie man in Dorico den Notenzeilen-Abstand (die „Notenzeilenspationierung“) festlegt | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico den Notenzeilen-Abstand (die „Notenzeilenspationierung“) festlegt“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, den Notenzeilen-Abstand (die „Notenzeilenspationierung“) festlegt.

Dorico führt ständig anspruchsvolle Berechnungen durch, um automatisch den Abstand zwischen den Notenzeilen festzulegen, und es gibt umfassende Layout-Optionen, die Ihnen die Kontrolle über Dinge wie die idealen und Mindestabstände zwischen Notenzeilen geben.

Manchmal möchten Sie aber vielleicht die Position einer bestimmten Notenzeile oder eines Systems optimieren. Wechseln Sie dazu in den Notensatz-Modus, indem Sie Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) drücken, …

… und aktivieren Sie die Notenzeilenspationierung mit diesem Schalter im linken Bereich des Projektfensters.

Sie werden sehen, dass eine Reihe von Ziehpunkten und Linealen bei den Notenzeilen und an den Rändern erscheinen.

Das Ändern des Notenabstandes ist so einfach wie das Ziehen eines Ziehpunktes an eine neue Position.

Wenn Sie die Position einer Notenzeile oder eines Systems verstellt haben, wird der betreffende Ziehpunkt rot. Um die Positionsüberschreibung zu entfernen, wählen Sie den Ziehpunkt an und drücken Sie Delete.

Die Notenzeile springt auf ihre Standardposition zurück.

Die kleineren Ziehpunkte bewegen individuelle Notenzeilen.

Sie müssen den Ziehpunkt nicht wirklich ziehen, Sie können auch irgendwo in die Notenzeile klicken und sie verschieben. Da die Auswahl von Musikelementen deaktiviert ist, so lange die Notenzeilenspationierung aktiviert ist, sind Sie vor unerwünschten Änderungen an Ihren Noten geschützt. Das Ziehen einer einzelnen Notenzeile beeinflusst nicht die Position anderer Notenzeilen.

Sie können die Strg-Taste (Windows) bzw. die Cmd-Taste (Mac) gedrückt halten und mehrere Ziehpunkte anwählen, um mehrere Notenzeilen gleichzeitig zu bewegen.

Die größeren Ziehpunkte bewegen das gesamte System. Sie können auch den farbigen Balken an der Oberseite des Systems ziehen, wenn Sie das bevorzugen.

Wenn Sie mit Strg oder Cmd auf System-Ziehpunkte klicken, können Sie mehrere Systeme gleichzeitig verschieben. Sie können auch hier Delete drücken, um die Überschreibungen ausgewählter Systeme zu entfernen.

Wenn Sie lieber die Tastatur verwenden, können Sie mit den Pfeiltasten nach oben und unten zwischen den Notenzeilen navigieren.

Wenn Sie während des Gebrauchs der Pfeiltasten die Alt-Taste gedrückt halten, bewegt das die Notenzeile.

Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und drücken Sie nach oben oder unten, um mehr Notenzeilen anzuwählen und diese dann gleichzeitig zu verschieben.

Verwenden Sie die Tabulatortaste, um zwischen der Anwahl von einzelnen Notenzeilen und von Systemen zu wechseln.

Und wenn Sie Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac) und Alt gedrückt halten, werden die Notenzeilen oder Systeme mit den Pfeiltasten in größeren Schritten verschoben.

Sie können auch auf die Lineal-Beschriftungen klicken, um genaue Abmessungen einzugeben.

Diese verwenden Ihre in den Programmeinstellungen festgelegte bevorzugte Maßeinheit.

Manchmal müssen Sie vielleicht zusätzlichen Platz zwischen zwei Notensystemen schaffen und Sie können dies ganz leicht umsetzen, indem Sie die Alt-Taste gedrückt halten, während Sie eine Notenzeile oder ein System verschieben.

Dadurch bewegt nicht nur die ausgewählte Notenzeile, sondern es verschieben sich auch proportional alle anderen Notenzeilen in die Richtung, in die Sie ziehen, wobei die Notenzeilen auf der benachbarten Seite unverändert bleiben.

Dieses „Ziehharmonika-Ziehen“ kann auch mit den Tastaturbefehlen Alt+J oder Alt+K erreicht werden. Auch hier wieder: drücken Sie zusätzlich Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac), um größere Schritte auszuführen.

Sobald Sie eine Seite mit den von Ihnen gewünschten Notenzeilen-Abständen angelegt haben, können Sie diese Abstandswerte auf andere Seiten kopieren. Klicken Sie dazu auf diese Schaltfläche, um das Dialogfenster „Notenzeilenspationierung kopieren“ zu öffnen. Wählen Sie im ersten Feld die Seite mit den von Ihnen angepassten Notenabständen aus. Setzen Sie dann in den nächsten beiden Feldern den Seitenbereich fest, in den Sie diese Werte kopieren möchten.
Dorico wird diesen Bereich durchgehen und die Notenzeilenspationierung auf allen Seiten, die die gleiche Anzahl von Systemen mit der gleichen Anzahl von Notenzeilen haben, angleichen. Alle anderen Seiten werden nicht beachtet.

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How to Control Staff Spacing in Dorico | Engrave mode

05 Okt

Wie man in Dorico mit System- und Seitenumbrüchen arbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico mit System- und Seitenumbrüchen arbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie man in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, mit System- und Seitenumbrüchen arbeitet.

Dorico verwendet ausgeklügelte Algorithmen, um festzulegen, wie Ihre Noten innerhalb der Seite gestaltet werden. Und es gibt Prozesse, die berechnen, wie die Noten anlegt werden und die entscheiden, wie viel in der Breite auf eine Seite passt (was letztendlich ein System ergibt) und weiters, wie viele Systeme vertikal auf einer Seite Platz haben.

Natürlich erfordern unterschiedliche Musikstile und -gattungen unterschiedlich viel Platz, um horizontal und vertikal angeordnet zu werden. Man könnte etwa bei Noten für Klavier solo engere Notenabstände erwarten als beispielsweise bei Noten für orchestrale Filmmusik. Und während die Standardeinstellungen von Dorico so konzipiert sind, dass Ihre Noten in jedem Fall schön und elegant aussehen, könnte es doch Situationen geben, in denen die Zuweisung von Takten zu Systemen und Seiten in Ihrem Projekt nicht genau Ihren Vorstellungen entspricht.

Anmerkung von Robert Puff: Die Beispiele im Video sind Beethoven: Sonate 8, 1. Satz und Star Wars: Episode IV, Eine neue Hoffnung.

In diesem Fall wäre der erste Ansatz, Änderungen an den Layout-Optionen vorzunehmen. Sie können die Layout-Optionen im Einrichten-Modus öffnen, indem Sie das betreffende Layout oder die Layouts anwählen und auf diese Schaltfläche klicken.

Sie können auch jederzeit von überall im Programm den Tastaturbefehl Strg+Shift+L (Windows) bzw. Cmd+Shift+L (Mac) verwenden, und das Dialogfenster wird geöffnet.

Um den horizontalen Platzbedarf für Noten zu ändern, wählen Sie die Kategorie Notenabstand und setzen Sie die Abstände auf die gewünschten Werte.

Wählen Sie dann die Kategorie Vertikale Abstände, um den Abstand zwischen den Notenzeilen zu ändern.

Bei diesem Projekt für Orgel solo habe ich insgesamt etwas engere Abstände zusammengebracht, obwohl es einige Stellen geben könnte, an denen ich die System- und Seitenumbrüche manuell einstellen muss.

Anmerkung von Robert Puff: Das Beispiel im Video ist von J.S. Bach: Fantasie in G-Dur.

Um einen Umbruch einzufügen, müssen Sie sich im Notensatz-Modus befinden (was Sie tun können, indem Sie Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) drücken).

Wählen Sie zuerst die Stelle (z.B. einen Taktstrich) an, bei der der Umbruch auftreten soll, und gehen Sie dann zum Formatieren-Bereich und klicken Sie auf diese Schaltfläche, …

… oder verwenden Sie den Tastaturbefehl Shift+S, um einen Systemumbruch einzufügen.

Dorico fügt einen Hinweis ein, um den manuellen Systemumbruch anzuzeigen, …

… aber keine Sorge: Hinweise werden nicht gedruckt oder in Grafikdateien exportiert. Wenn Sie diese lieber gar nicht angezeigt haben wollen, können Sie das wählen, indem Sie im Ansicht-Menü auf Hinweise gehen und Systemumbrüche deaktivieren. Die Hinweise können aber nützlich sein, und wir werden später darauf zurückkommen. Ich lasse sie angezeigt.

Sie können an jeder Stelle der Noten einen Systemumbruch einfügen. Sie sind nicht auf Taktstriche beschränkt, und dazu gehört auch das Unterbrechen komplexer N-tolen, so es erforderlich ist.

Wenn Sie ein System haben, mit dem Sie zufrieden sind und das nicht von zukünftigen Änderungen beeinflusst werden soll, können Sie es sperren, und dadurch werden diese Takte als ein System zusammengehalten. Wählen Sie einfach ein Element im System an und klicken Sie auf die Schaltfläche „System sperren“.

Was Dorico tut, ist, dass es Systemumbrüche am Anfang des aktuellen und des nächsten Systems setzt und beim ersten Systemumbruch aktiviert es die Eigenschaft „Auf nächsten Systemumbruch warten“, …

… was bedeutet, dass Dorico nicht automatisch irgendwelche neuen Systemumbrüche einfügt, bis es auf einen anderen manuellen Systemumbruch trifft. Und selbst wenn mehr Noten in dieses System eingefügt werden, wird es nicht auf zwei Systeme aufgebrochen werden.

Sie können auch zwei Stellen anwählen (halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Cmd (Mac) gedrückt, um das zweite Element auszuwählen, während Sie das erste beibehalten) und „In System einpassen“ wählen, indem Sie auf diese Schaltfläche klicken.

Wenn es um Seitenumbrüche geht, betrachtet Dorico diese ein wenig anders. Da Doricos Seitenlayout-System Rahmen verwendet, um die Noten innerhalb Ihres Layouts darzustellen, …

… ist es im Prinzip ein Rahmenumbruch, den Sie einfügen möchten. Standardmäßig haben Sie nur einen Musikrahmen pro Seite, und in diesem Fall ist ein Rahmenumbruch gleichbedeutend mit einem Seitenumbruch. Es bedeutet jedoch auch, dass Dorico Ihnen die Möglichkeit gibt, einen Umbruch zwischen mehreren Rahmen auf derselben Seite zu erstellen.

Rahmenumbrüche funktionieren genauso wie Systemumbrüche: Sie wählen ein Objekt aus und klicken auf die Schaltfläche „Rahmenumbruch einfügen“ oder Sie drücken den Tastaturbefehl Shift+F. Manuelle Rahmenumbrüche scheinen auch als Hinweise auf, um anzuzeigen, wo sie eingefügt wurden.

Es gibt Schaltflächen für „Rahmen sperren“ und „In Rahmen einpassen“, die genauso funktionieren wie die für Systeme.

Das Sperren eines Rahmens sperrt auch jedes System innerhalb dieses Rahmens.

Um zu diesem Projekt für Orgel solo zurückzukommen: ich denke, dass ich vermutlich auf dieser ersten Seite ein viertes System unterbringen könnte. Ich klicke also auf diese allererste Pause, gehe dann zum Ende des ersten Systems auf der zweiten Seite und klicke auf diese Note (oder ich könnte auch den Taktstrich anwählen) und klicke auf „In Rahmen einpassen“.

Sie können Rahmen- und Systemumbrüche ganz einfach löschen, indem Sie deren Hinweis anwählen und die Lösch-Taste drücken. Wenn Sie einen Rahmenumbruch in einen Systemumbruch ändern müssen (oder umgekehrt), können Sie dies hier im Eigenschaften-Bereich tun.



Anmerkung von Robert Puff: Sie können das mittlerweile auch tun, indem Sie den vorhandenen Hinweis anwählen und den Tastaturbefehl für den System- oder Rahmenwechsel verwenden.

Schließlich können Sie die Spatiumsgröße bei jedem Rahmen- oder Systemumbruch ändern, was Ihnen die Flexibilität gibt, die Spatiumsgröße für eine oder mehrere bestimmte Seiten zu ändern, sollte Ihr Projekt das erfordern – vielleicht weil der letzte Satz eines Stückes zusätzliche Spieler und Instrumente benötigt.

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Verwandter Artikel:
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23 Sep

Wie man in Dorico Rahmen benutzt | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico Rahmen benutzt“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes, und in diesem Video gebe ich Ihnen eine Einführung in die Noten-, Text- und Grafikrahmen in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico.

Dorico hat ein extrem leistungsfähiges Seitenlayout-System eingebaut. Ein Schlüsselkonzept, das es vorab zu verstehen gilt, ist, dass alle Objekte in einem Layout innerhalb von Rahmen untergebracht sind. Es gibt drei Arten von Rahmen: Notenrahmen, in denen die Musiknotation angezeigt wird, …

… Textrahmen zum Erstellen von Titeln und Seitenzahlen sowie anderem Text, der nicht direkt mit der Musik verknüpft ist, …

… und Grafikrahmen, mit denen Sie JPEGs, PNGs und SVGs zu Ihren Layouts hinzufügen können.

Wenn Sie in den Notensatz-Modus wechseln, was Sie einfach mit dem Tastaturbefehl Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) tun können, können Sie die Rahmen sehen, die auf jeder Seite in Ihrem Layout verwendet werden. Sie sind blau für Notenrahmen, grün für Textrahmen und pink für Grafikrahmen.

Um Sie vor ungewollten Änderungen an den Rahmen zu schützen, während Sie mit anderen Funktionen arbeiten, ist die Rahmen-Bearbeitung deaktiviert, bis Sie sie mittels dieses Schalters im Rahmen-Abschnitt des Formatieren-Bereichs aktivieren.

Jetzt, da die Rahmenbearbeitung aktiviert ist, können Sie auf einen Rahmen klicken, um ihn anzuwählen, und ihn dann an eine neue Position verschieben. Und Sie können die Anfasser verwenden, um die Größe und Form der Rahmen zu ändern.

Diese Schaltflächen ganz oben im Formatieren-Bereich dienen dem Erstellen neuer Rahmen. Klicken Sie einfach auf die gewünschte Schaltfläche und zeichnen Sie dann durch Ziehen der Maus bei gedrückter linker Maustaste den Rahmen auf die Seite.

Dorico richtet standardmäßig eine Rahmen-Kette ein, sodass die gesamte Musik, die in diesem Layout enthalten ist, durch so viele Rahmen auf so vielen Seiten fließt wie nötig. Wenn ich also diesen Notenrahmen kleiner mache, als es für die Wiedergabe der gesamten Musik erforderlich wäre, erstellt Dorico automatisch eine neue Seite für mich und setzt die Rahmenkette dort fort, um die gesamte Musik anzuzeigen.

Genauso umgekehrt: Wenn ich diesen Notenrahmen nun vergrößere, wird die zweite Seite nicht mehr benötigt und automatisch entfernt.

Mit Textrahmen können Sie Text frei eingeben oder Text aus anderen Anwendungen einfügen, und es stehen Ihnen umfangreiche Werkzeuge zum Formatieren dieses Texts zur Verfügung.

Um eine Grafik hinzuzufügen, erstellen Sie einen neuen Grafikrahmen und doppelklicken Sie in den Rahmen, um eine Bilddatei auszuwählen, mit der er befüllt werden soll.

Rahmen können einander überlappen, so dass Sie Ihre Seite exakt nach Ihren Wünschen gestalten können.

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Verwandter Artikel:
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13 Sep

Wie man in Dorico musikalische Objekte bearbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico musikalische Objekte bearbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes, und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico die grafische Position von musikalischen Objekten bearbeiten können.

Ich befinde mich im Notensatz-Modus, …

… zu dem ich immer einfach durch Drücken der Tastenkombination Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) gelangen kann.

Sie werden feststellen, dass – weil es im Notensatz-Modus darum geht, die grafische Darstellung Ihrer Layouts zu optimieren – die Fortlaufende Ansicht nicht verfügbar ist und Sie Ihre Musik immer in der Seitenansicht sehen.

Ich kann nun einfach auf ein Objekt klicken und es an eine neue Position ziehen.

Beachten Sie, dass dies nur die grafische Darstellung des Objekts beeinflusst und keinerlei Auswirkungen auf die Wiedergabe oder die zugrunde liegende musikalische rhythmische Position des Objekts hat. Wenn ein Objekt aus mehr als einem Teil besteht, können Sie jeden Teil einzeln auswählen, um ihn zu bearbeiten. Einige Elemente wie Binde- und Haltebögen haben mehrere Kontrollpunkte (oder Anfasser), die Ihnen vollständige Kontrolle über deren Form und Positionierung geben.

Für eine noch genauere Kontrolle halten Sie die Alt-Taste gedrückt und bewegen Sie die ausgewählten Kontrollpunkte mit den Pfeiltasten. Halten Sie zusätzlich die Strg-Taste (Windows) bzw. die Cmd-Taste (Mac), um in größeren Schritten zu verschieben.

Die Möglichkeit, einzelne Bestandteile musikalischer Objekte anzuwählen, hat auch andere Zwecke. Wenn Sie beispielsweise im Schreiben-Modus auf eine gebundene Note klicken, wird die gesamte Kette an übergebundenen Noten angewählt. Wenn man im Schreiben-Modus arbeitet, ist das nützlich, denn musikalisch gesehen ist es nur eine Note mit einer bestimmten Dauer, die zufällig über eine Takt- oder Schlaggruppe fällt. Das bedeutet, dass sie übergebunden dargestellt werden muss. Und wenn Sie die Note verschieben oder bearbeiten, möchten Sie, dass sie so reagiert wie eine einzelne Note es tun würde. Im Notensatz-Modus jedoch können Sie auf die einzelnen Notenköpfe zugreifen, um die grafische Darstellung nach Bedarf anzupassen, beispielsweise um die Halsrichtung zu erzwingen.

Wenn Sie im Notensatz-Modus mit den Pfeiltasten durch Ihre Musik navigieren, können Sie sich in alle Richtungen von Element zu Element bewegen, auch über Notenzeilen hinweg.

[Im Video-Beispiel beginne ich damit, dass ein aufwärts gerichteter Notenhals ausgewählt ist, und ich kann den Abwärtspfeil drücken, um zuerst zu jedem Notenkopf im Akkord zu gehen und dann zum Notenkopf der zweiten Stimme und zu dessen abwärts gerichtetem Hals. Und von dort komme ich weiter zur nächsten Note im nächsten System.]

Ich kann mich weiter durch die Elemente in der Partitur bewegen und an diesem Punkt (Anm.: z.B. dem c im Beispiel oben) kann ich die Aufwärts-Pfeiltaste drücken, um zum Bindebogen zu gelangen.

Von hier aus kann ich die Alt-Taste gedrückt halten und mit den Auf- und Abwärtspfeilen den gesamten Bogen bewegen, …

… oder ich kann die Tabulator-Taste drücken, um von Anfasser zu Anfasser zu gehen und dann weitere Anpassungen vorzunehmen.

Wenn Sie die Position von Objekten in der Musik manuell anpassen, setzt Dorico Eigenschaften mit den exakten x- und y-Koordinaten jedes Kontrollpunkts bzw. Anfassers. Das bedeutet, dass Sie ganz leicht exakte Werte direkt im Eigenschaften-Bereich festlegen oder die Überschreibungen entfernen können, indem Sie einfach die Eigenschaft deaktivieren.

Es gibt auch nützliche Menüpunkte (Anm.: unter Bearbeiten) zum Zurücksetzen der Darstellung und der Position verschiedener Objekte.

Schlussendlich legen Sie die Position von musikalischen Objekten im Notensatz-Modus in der sicheren Gewissheit fest, dass die Änderungen nur das Layout betreffen, an dem Sie gerade arbeiten. Wenn Sie jedoch die Standardpositionierung von Objekten in allen Layouts ändern möchten, verwenden Sie dafür die Notensatz-Optionen.

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06 Sep

Was ist der Notensatz-Modus in Dorico?

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Was ist der Notensatz-Modus in Dorico?“…


Hallo, mein Name ist Anthony Hughes und in diesem Video stelle ich Ihnen den Notensatz-Modus vor, in dem Sie auf viele der anspruchsvolleren Layout- und Formatierungs-Steuerelemente in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, zugreifen können.

Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen dem Schreiben-Modus und dem Notensatz-Modus. Im Schreiben-Modus geben Sie Ihre Musik ein und lassen Dorico alles gemäß der Standardeinstellungen oder jeglicher von Ihnen veränderten globalen Einstellungen gestalten. Im Notensatz-Modus können Sie die Positionierung und das Erscheinungsbild einzelner Objekte optimieren.

Sie können im Notensatz-Modus keine Elemente der Musik eingeben oder löschen.

Wenn Sie im Schreiben-Modus Änderungen vornehmen, ändern Sie die konkreten musikalischen Informationen der Elemente in Ihrer Partitur, während sich im Notensatz-Modus alle Änderungen, die Sie vornehmen, ausschließlich auf den grafischen Aspekt der musikalischen Elemente auswirken und die zugrunde liegenden semantischen Informationen nicht abändern.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel zeigen. Wechseln wir zuerst in den Schreiben-Modus, indem wir Strg+2 (Windows) bzw. Cmd+2 (Mac) drücken.

Das Forte in diesem Abschnitt wird ab der rhythmischen Position dieses Gs wirksam.

Wenn ich es durch Ausschneiden und Einfügen zu dem C verschiebe, wird es nun von seiner neuen Position zu Beginn des Systems an wirksam.

Wenn ich jedoch in den Notensatz-Modus umschalte, indem ich den Tastaturbefehl Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) drücke, …

… ändert das Ziehen des Fortes an eine neue Position nicht, auf welche Noten oder rhythmische Position es sich bezieht, sondern nur, wo es abgebildet ist. In diesem Fall (Anm.: also beim Verschieben des dem C zugeordneten Fortes im Notensatz-Modus) ist es nach wie vor gleich zu Beginn des Systems wirksam. Wenn es mir wirklich ein Bedürfnis wäre, könnte ich das Forte bis ganz weit hinüber ziehen, und es würde immer noch ab dem C gelten.

Das ist natürlich nicht etwas, das ich wirklich tun müsste, aber manchmal sind kleine optische Anpassungen der genauen Platzierung von musikalischen Elementen notwendig, …

… und dies sicher tun zu können, in der Gewissheit, dass dieses Element niemals plötzlich an einer anderen rhythmischen Position einrasten wird, ist sehr nützlich.

Um diese feinen optischen Anpassungen zu erleichtern, funktioniert das Anwählen im Notensatz-Modus etwas anders.

Wenn Sie im Schreiben-Modus auf eine Note klicken, wird die gesamte Note angewählt, so dass Sie beispielsweise deren Tonhöhe oder Dauer verändern können.

Im Notensatz-Modus werden Sie feststellen, dass Sie (z.B.) nur den Notenhals anwählen und dann auf den Anfasser klicken und ihn verschieben können, um ihn an eine neue Position zu bewegen.

Der Notensatz-Modus verfügt auch über den Eigenschaften-Bereich, dieser geht jedoch über die Möglichkeiten, die im Schreiben-Modus verfügbar sind, hinaus. Dadurch wird das Erscheinungsbild jedes Elements in Ihrer Partitur wesentlich leistungsstärker und flexibler.

Der Tastaturbefehl ist der gleiche: Strg+8 (Windows) bzw. Cmd+8 (Mac).

Im Notensatz-Modus können Sie außerdem auf die anspruchsvollen Werkzeuge für das Seitenlayout sowie auf Funktionen zum Formatieren der Partitur zugreifen, einschließlich der Kontrolle über System- und Seitenumbrüchen sowie einfach zu handhabender Werkzeuge für den Notenzeilenabstand. Diese werden alle in separaten Videos behandelt.

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24 Mai

Wie man in Dorico größere Ensembles auf der Seite unterbringt | Einrichtung-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico größere Ensembles auf der Seite unterbringt“…


Hallo, mein Name ist Anthony Hughes. Ich werde Ihnen in diesem Video zeigen, wie man in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico die Größe der Seite und der Notensysteme für ein Layout einstellt.

Ich habe gerade ein neues Projekt in Dorico gestartet und alle Spieler hinzugefügt, die ich für mein Orchester brauche. Das einzige Problem ist, dass ich so viele Spieler hinzugefügt habe, dass es nicht genug Platz für sie auf der Seite gibt. Und wie Sie sehen können, sind sie alle gebündelt und übereinander gezogen.

Das kann ich in Dorico sehr einfach beheben, sodass die Musik in diesem Partitur-Layout exakt so aussieht, wie ich es möchte. Und da das, was ich verändern will, gezielt dieses Layout betrifft, muss ich die Layout-Optionen verwenden.

Ich befinde mich im Einrichtung-Modus und habe das Layout der Gesamtpartitur ausgewählt. Wenn ich auf diese Schaltfläche am unteren Rand des Layouts-Bereichs hier klicke,

öffnet das die Layout-Optionen für die Gesamtpartitur.

Wofür ich diese Optionen einstelle, kann ich verändern, indem ich in der Seitenleiste hier ein anderes Layout wähle. Und ich kann sogar eine Mehrfachauswahl treffen, indem ich Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac) gedrückt halte während ich klicke, wodurch ich für mehrere Layouts gleichzeitig Optionen einstellen kann.

Ich kann auch die Partitur und alle Einzelstimmen gleichzeitig anwählen, indem ich auf diese Schaltfläche klicke.

Ich wähle wieder das Layout für die Gesamtpartitur.

Es gibt hier verschiedene Kategorien an Optionen, die Sie verändern können, und Sie wählen diese aus folgendem Einblendmenü,

aber da wir die „Seite einrichten“ wollen, belasse ich es dabei.

Da dies eine komplette Orchester-Partitur ist, werden wir als erstes die Seitengröße ändern wollen, welche hier standardmäßig als A4 eingestellt ist. Es stehen mehrere Standard-Papierformate, die für verschiedene Arten von Musik verwendet werden, zur Verfügung. Sollten sie das Format, auf das Sie aus sind, hier nicht sehen, können Sie es jederzeit auch durch Eingabe von Breite und Höhe benutzerdefiniert festlegen.

Wir benötigen ein größeres Seitenformat, also wähle ich A3 und klicke „Anwenden“ am unteren Rand des Dialogfensters.

Wenn wir das Dialogfenster kurz zur Seite schieben, können wir sehen, dass – wiewohl das sicherlich geholfen hat – die Schlüssel einander immer noch berühren, und sobald wir anfangen, Musik hinzuzufügen, wird dafür definitiv nicht genug Platz sein.

Wir brauchen den nächsten Abschnitt in den Layout-Optionen, der zum Einstellen der Spatiumsgröße dient.

Beim Notensatz werden die Größen der Objekte in der Partitur relativ zum Abstand zwischen zwei Zeilen eines Standard-Notensystems berechnet. Wenn wir also diesen Abstand (genannt „Spatium“) verringern, werden dadurch alle Objekte in der Partitur kleiner.

Ich werde das auf 1,75mm reduzieren,

auf „Anwenden“ klicken und das Dialogfenster schließen.

Nun ist mehr Platz zwischen den Notensystemen, und ich bin bereit, mit dem Eingeben meiner Musik zu beginnen.

Ich hoffe, das war hilfreich. Bitte abonnieren Sie den Dorico YouTube-Kanal, um weitere Videos wie dieses zu sehen. Ich bin Anthony Hughes, danke fürs Zuschauen.


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17 Mai

Wie man in Dorico benutzerdefinierte Layouts erstellt | Einrichtung-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


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Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico benutzerdefinierte Layouts erstellt“…


Hallo, mein Name ist Anthony Hughes. Ich werde Ihnen zeigen, wie man in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico benutzerdefinierte Layouts erstellt.

Layouts sind unglaublich flexibel und leistungsstark, während sie zugleich äußerst einfach zu handhaben sind.

Ich beginne gerade ein neues Projekt für ein großes Ensemble mit Chor und Orchester. Ich habe alle meine Spieler hinzugefügt, und Dorico hat für mich hilfreich Layouts erstellt, sowohl für die Gesamtpartitur als auch für alle Einzelstimmen.

Wenn es darum geht, dieses Werk aufzuführen, werde ich meinem Chor natürlich eine Gesangspartitur geben wollen, die alle Chorstimmen und einen Klavierauszug der Orchesterpartitur für Probenzwecke enthält.

Ich habe bereits den Spieler für den Klavierauszug erstellt, aber ich möchte nicht, dass er in der Gesamtpartitur aufscheint. Also deaktiviere ich, während der Spieler für den Klavierauszug angewählt ist, einfach das Kontrollkästchen beim Layout für die Gesamtpartitur und der Spieler ist darin nicht länger enthalten.

Damit ist der erste Schritt getan.

Als nächstes muss ich die Gesangspartitur erstellen. Dafür gehe ich an das untere Ende des Layout-Bereichs und klicke auf diese Schaltfläche, um ein benutzerdefiniertes Partitur-Layout hinzuzufügen.

Doppelklicken wir die Karte und benennen sie um in „Gesangspartitur“.

Benutzerdefinierte Partituren enthalten standardmäßig keine Spieler oder Partien, also haben Sie vollkommene Flexibilität darüber, was sie beinhalten. Beginnen wir damit, die Partie hinzuzufügen. (Und falls Sie mehr als eine haben, müssen Sie sie natürlich alle hinzufügen.)

Aktivieren Sie anschließend im Spieler-Bereich einfach den Sopran, Alt, Tenor und Bass und, nicht zu vergessen, unseren Klavierauszug.

Wechseln wir dann zum Layout für die Gesangspartitur, indem wir die Dropdown-Liste in der Werkzeugzeile verwenden, und schon haben wir es.

Sie werden feststellen, dass wir die vier Gesangs-Stimmen und den Klavierauszug bereit haben, sodass ich meiner Inspiration folgen und ein Meisterwerk schreiben kann.

Ich hoffe, das war hilfreich. Bitte abonnieren Sie den Dorico YouTube-Kanal, um weitere Videos wie dieses zu sehen. Ich bin Anthony Hughes, danke fürs Zuschauen.


Verwandter Artikel:
How to Create Custom Layouts in Dorico | Setup Mode

24 Jan

Partituren anhängen

(An English version of this post is available here.)


Frage:

Wie kann ich mehrere Sätze eines Stückes, die ich als einzelne Sibelius-Partituren geschrieben habe, nachträglich zu einem Sibelius-Dokument zusammenfügen?

Antwort:

Es gibt in Sibelius die Funktion “Anhängen” (auf der “Datei”-Registerkarte):

Im darauf folgenden Dialogfeld kann man die Partitur, die an die geöffnete angehängt werden soll, auswählen. Sibelius definiert dabei automatisch den ursprünglichen Schlussstrich (der ersten Partitur) als Sektionsende und macht an dieser Stelle einen Seitenumbruch.

Das kann dann beispielsweise so aussehen:

Ich hätte aber in diesem konkreten Beispiel gerne
– einen Schlussstrich am Ende des ersten Satzes,
– keine Sicherheitsanzeige der Taktart am Ende des ersten Satzes und
– eine neue Taktzählung für den zweiten Satz.

Diese Dinge lassen sich mittels des PlugIns “Angehängte Partitur als neues Stück” (auf der “Start”-Registerkarte) einstellen:

Mittels beispielsweise dieser Auswahl…

… komme ich zu folgendem Ergebnis:

Das Anhängen einer Partitur ist übrigens nur möglich, wenn beide Partituren die selbe Anzahl an Notenzeilen aufweisen.

Sollte die Anzahl der Notenzeilen zwar übereinstimmen, nicht jedoch die Namen der Instrumente, dann ist das Zusammenhängen möglich. Sibelius warnt jedoch:

17 Jan

Automatische Aufteilung von Mehrtaktpausen

Frage:

Ich möchte in meinen Einzelstimmen Mehrtaktpausen verwenden, sie aber generell immer entsprechend der 4-taktigen Struktur des Stückes unterbrechen. Gibt es dafür eine Voreinstellung oder muss man das (wie im letzten Blogeintrag beschrieben) an jeder betreffenden Stelle manuell machen?

Antwort:

Unter “Automatische Umbrüche” (auf der “Layout”-Registerkarte) können auch Voreinstellungen für den Umgang mit Mehrtaktpausen getroffen werden:

Um beispielsweise die 4-taktige Struktur des Stückes abzubilden, wählt man bei den Mehrtakt-Pausen die Option “automatisch aufteilen” und dann das Teilen bei einem Vielfachen der Taktanzahl 4:

Spielt ein Instrument bei dieser Einstellung beispielsweise in den ersten beiden Takten und hat danach sechs Takte Pause, wird bei dieser Einstellung die Mehrtaktpause nicht so angezeigt:

sondern folgendermaßen:

* * *

Die andere angebotene Möglichkeit zur automatischen Aufteilung von Mehrtaktgruppen orientiert sich an der Zahl der Pausentakte und nicht an den Taktzahlen. Das heißt, wenn ich hier beispielsweise den Wert 8 angebe,

wird eine Mehrtaktpause, die länger als 8 Takte ist, nach jeweils 8 Takte unterbrochen.

10 Jan

Mehrtakt-Pause unterbrechen

Frage:

Ich habe die Funktion “Mehrtakt-Pausen anzeigen” aktiviert und möchte nun an einer Stelle eine solche Mehrtakt-Pause unterbrechen. Wie geht das?

Antwort:

Den Taktstrich, an dem unterbrochen werden soll, anwählen und “Mehrtakt-Pause unterbrechen” wählen (“Layout”-Registerkarte unter “Umbrüche):

Es ist auch möglich, anstelle eines Taktstriches mehrere Takte anzuwählen. In diesem Fall wird sowohl zu Beginn als auch am Ende dieser Passage die Mehrtakt-Pause unterbrochen.

Um den besagten Taktstrich überhaupt anwählen zu können, muss davor die Funktion “Mehrtakt-Pausen anzeigen” deaktiviert werden. Alternativ dazu kann man – wenn es sich um eine Einzelstimme handelt, in der die Unterbrechung vorgenommen werden soll – den Taktstrich auch in der Partitur anwählen, dann wieder auf die Einzelstimme gehen und dort die “Mehrtakt-Pause unterbrechen”.
(Setzt man die Unterbrechung in der Partitur, wirkt sie sich auf alle Einzelstimmen aus.)