13 Sep

Wie man in Dorico musikalische Objekte bearbeitet | Notensatz-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico musikalische Objekte bearbeitet“…


Hallo, ich bin Anthony Hughes, und in diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico die grafische Position von musikalischen Objekten bearbeiten können.

Ich befinde mich im Notensatz-Modus, …

… zu dem ich immer einfach durch Drücken der Tastenkombination Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) gelangen kann.

Sie werden feststellen, dass – weil es im Notensatz-Modus darum geht, die grafische Darstellung Ihrer Layouts zu optimieren – die Fortlaufende Ansicht nicht verfügbar ist und Sie Ihre Musik immer in der Seitenansicht sehen.

Ich kann nun einfach auf ein Objekt klicken und es an eine neue Position ziehen.

Beachten Sie, dass dies nur die grafische Darstellung des Objekts beeinflusst und keinerlei Auswirkungen auf die Wiedergabe oder die zugrunde liegende musikalische rhythmische Position des Objekts hat. Wenn ein Objekt aus mehr als einem Teil besteht, können Sie jeden Teil einzeln auswählen, um ihn zu bearbeiten. Einige Elemente wie Binde- und Haltebögen haben mehrere Kontrollpunkte (oder Anfasser), die Ihnen vollständige Kontrolle über deren Form und Positionierung geben.

Für eine noch genauere Kontrolle halten Sie die Alt-Taste gedrückt und bewegen Sie die ausgewählten Kontrollpunkte mit den Pfeiltasten. Halten Sie zusätzlich die Strg-Taste (Windows) bzw. die Cmd-Taste (Mac), um in größeren Schritten zu verschieben.

Die Möglichkeit, einzelne Bestandteile musikalischer Objekte anzuwählen, hat auch andere Zwecke. Wenn Sie beispielsweise im Schreiben-Modus auf eine gebundene Note klicken, wird die gesamte Kette an übergebundenen Noten angewählt. Wenn man im Schreiben-Modus arbeitet, ist das nützlich, denn musikalisch gesehen ist es nur eine Note mit einer bestimmten Dauer, die zufällig über eine Takt- oder Schlaggruppe fällt. Das bedeutet, dass sie übergebunden dargestellt werden muss. Und wenn Sie die Note verschieben oder bearbeiten, möchten Sie, dass sie so reagiert wie eine einzelne Note es tun würde. Im Notensatz-Modus jedoch können Sie auf die einzelnen Notenköpfe zugreifen, um die grafische Darstellung nach Bedarf anzupassen, beispielsweise um die Halsrichtung zu erzwingen.

Wenn Sie im Notensatz-Modus mit den Pfeiltasten durch Ihre Musik navigieren, können Sie sich in alle Richtungen von Element zu Element bewegen, auch über Notenzeilen hinweg.

[Im Video-Beispiel beginne ich damit, dass ein aufwärts gerichteter Notenhals ausgewählt ist, und ich kann den Abwärtspfeil drücken, um zuerst zu jedem Notenkopf im Akkord zu gehen und dann zum Notenkopf der zweiten Stimme und zu dessen abwärts gerichtetem Hals. Und von dort komme ich weiter zur nächsten Note im nächsten System.]

Ich kann mich weiter durch die Elemente in der Partitur bewegen und an diesem Punkt (Anm.: z.B. dem c im Beispiel oben) kann ich die Aufwärts-Pfeiltaste drücken, um zum Bindebogen zu gelangen.

Von hier aus kann ich die Alt-Taste gedrückt halten und mit den Auf- und Abwärtspfeilen den gesamten Bogen bewegen, …

… oder ich kann die Tabulator-Taste drücken, um von Anfasser zu Anfasser zu gehen und dann weitere Anpassungen vorzunehmen.

Wenn Sie die Position von Objekten in der Musik manuell anpassen, setzt Dorico Eigenschaften mit den exakten x- und y-Koordinaten jedes Kontrollpunkts bzw. Anfassers. Das bedeutet, dass Sie ganz leicht exakte Werte direkt im Eigenschaften-Bereich festlegen oder die Überschreibungen entfernen können, indem Sie einfach die Eigenschaft deaktivieren.

Es gibt auch nützliche Menüpunkte (Anm.: unter Bearbeiten) zum Zurücksetzen der Darstellung und der Position verschiedener Objekte.

Schlussendlich legen Sie die Position von musikalischen Objekten im Notensatz-Modus in der sicheren Gewissheit fest, dass die Änderungen nur das Layout betreffen, an dem Sie gerade arbeiten. Wenn Sie jedoch die Standardpositionierung von Objekten in allen Layouts ändern möchten, verwenden Sie dafür die Notensatz-Optionen.

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Verwandter Artikel:
How to Make Edits to Music Items in Dorico | Engrave mode

06 Sep

Was ist der Notensatz-Modus in Dorico?

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Was ist der Notensatz-Modus in Dorico?“…


Hallo, mein Name ist Anthony Hughes und in diesem Video stelle ich Ihnen den Notensatz-Modus vor, in dem Sie auf viele der anspruchsvolleren Layout- und Formatierungs-Steuerelemente in Dorico, der neuen Notationssoftware von Steinberg, zugreifen können.

Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen dem Schreiben-Modus und dem Notensatz-Modus. Im Schreiben-Modus geben Sie Ihre Musik ein und lassen Dorico alles gemäß der Standardeinstellungen oder jeglicher von Ihnen veränderten globalen Einstellungen gestalten. Im Notensatz-Modus können Sie die Positionierung und das Erscheinungsbild einzelner Objekte optimieren.

Sie können im Notensatz-Modus keine Elemente der Musik eingeben oder löschen.

Wenn Sie im Schreiben-Modus Änderungen vornehmen, ändern Sie die konkreten musikalischen Informationen der Elemente in Ihrer Partitur, während sich im Notensatz-Modus alle Änderungen, die Sie vornehmen, ausschließlich auf den grafischen Aspekt der musikalischen Elemente auswirken und die zugrunde liegenden semantischen Informationen nicht abändern.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel zeigen. Wechseln wir zuerst in den Schreiben-Modus, indem wir Strg+2 (Windows) bzw. Cmd+2 (Mac) drücken.

Das Forte in diesem Abschnitt wird ab der rhythmischen Position dieses Gs wirksam.

Wenn ich es durch Ausschneiden und Einfügen zu dem C verschiebe, wird es nun von seiner neuen Position zu Beginn des Systems an wirksam.

Wenn ich jedoch in den Notensatz-Modus umschalte, indem ich den Tastaturbefehl Strg+3 (Windows) bzw. Cmd+3 (Mac) drücke, …

… ändert das Ziehen des Fortes an eine neue Position nicht, auf welche Noten oder rhythmische Position es sich bezieht, sondern nur, wo es abgebildet ist. In diesem Fall (Anm.: also beim Verschieben des dem C zugeordneten Fortes im Notensatz-Modus) ist es nach wie vor gleich zu Beginn des Systems wirksam. Wenn es mir wirklich ein Bedürfnis wäre, könnte ich das Forte bis ganz weit hinüber ziehen, und es würde immer noch ab dem C gelten.

Das ist natürlich nicht etwas, das ich wirklich tun müsste, aber manchmal sind kleine optische Anpassungen der genauen Platzierung von musikalischen Elementen notwendig, …

… und dies sicher tun zu können, in der Gewissheit, dass dieses Element niemals plötzlich an einer anderen rhythmischen Position einrasten wird, ist sehr nützlich.

Um diese feinen optischen Anpassungen zu erleichtern, funktioniert das Anwählen im Notensatz-Modus etwas anders.

Wenn Sie im Schreiben-Modus auf eine Note klicken, wird die gesamte Note angewählt, so dass Sie beispielsweise deren Tonhöhe oder Dauer verändern können.

Im Notensatz-Modus werden Sie feststellen, dass Sie (z.B.) nur den Notenhals anwählen und dann auf den Anfasser klicken und ihn verschieben können, um ihn an eine neue Position zu bewegen.

Der Notensatz-Modus verfügt auch über den Eigenschaften-Bereich, dieser geht jedoch über die Möglichkeiten, die im Schreiben-Modus verfügbar sind, hinaus. Dadurch wird das Erscheinungsbild jedes Elements in Ihrer Partitur wesentlich leistungsstärker und flexibler.

Der Tastaturbefehl ist der gleiche: Strg+8 (Windows) bzw. Cmd+8 (Mac).

Im Notensatz-Modus können Sie außerdem auf die anspruchsvollen Werkzeuge für das Seitenlayout sowie auf Funktionen zum Formatieren der Partitur zugreifen, einschließlich der Kontrolle über System- und Seitenumbrüchen sowie einfach zu handhabender Werkzeuge für den Notenzeilenabstand. Diese werden alle in separaten Videos behandelt.

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Verwandter Artikel:
What is Engrave Mode in Dorico?

24 Mai

Wie man in Dorico größere Ensembles auf der Seite unterbringt | Einrichtung-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico größere Ensembles auf der Seite unterbringt“…


Hallo, mein Name ist Anthony Hughes. Ich werde Ihnen in diesem Video zeigen, wie man in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico die Größe der Seite und der Notensysteme für ein Layout einstellt.

Ich habe gerade ein neues Projekt in Dorico gestartet und alle Spieler hinzugefügt, die ich für mein Orchester brauche. Das einzige Problem ist, dass ich so viele Spieler hinzugefügt habe, dass es nicht genug Platz für sie auf der Seite gibt. Und wie Sie sehen können, sind sie alle gebündelt und übereinander gezogen.

Das kann ich in Dorico sehr einfach beheben, sodass die Musik in diesem Partitur-Layout exakt so aussieht, wie ich es möchte. Und da das, was ich verändern will, gezielt dieses Layout betrifft, muss ich die Layout-Optionen verwenden.

Ich befinde mich im Einrichtung-Modus und habe das Layout der Gesamtpartitur ausgewählt. Wenn ich auf diese Schaltfläche am unteren Rand des Layouts-Bereichs hier klicke,

öffnet das die Layout-Optionen für die Gesamtpartitur.

Wofür ich diese Optionen einstelle, kann ich verändern, indem ich in der Seitenleiste hier ein anderes Layout wähle. Und ich kann sogar eine Mehrfachauswahl treffen, indem ich Strg (Windows) bzw. Cmd (Mac) gedrückt halte während ich klicke, wodurch ich für mehrere Layouts gleichzeitig Optionen einstellen kann.

Ich kann auch die Partitur und alle Einzelstimmen gleichzeitig anwählen, indem ich auf diese Schaltfläche klicke.

Ich wähle wieder das Layout für die Gesamtpartitur.

Es gibt hier verschiedene Kategorien an Optionen, die Sie verändern können, und Sie wählen diese aus folgendem Einblendmenü,

aber da wir die „Seite einrichten“ wollen, belasse ich es dabei.

Da dies eine komplette Orchester-Partitur ist, werden wir als erstes die Seitengröße ändern wollen, welche hier standardmäßig als A4 eingestellt ist. Es stehen mehrere Standard-Papierformate, die für verschiedene Arten von Musik verwendet werden, zur Verfügung. Sollten sie das Format, auf das Sie aus sind, hier nicht sehen, können Sie es jederzeit auch durch Eingabe von Breite und Höhe benutzerdefiniert festlegen.

Wir benötigen ein größeres Seitenformat, also wähle ich A3 und klicke „Anwenden“ am unteren Rand des Dialogfensters.

Wenn wir das Dialogfenster kurz zur Seite schieben, können wir sehen, dass – wiewohl das sicherlich geholfen hat – die Schlüssel einander immer noch berühren, und sobald wir anfangen, Musik hinzuzufügen, wird dafür definitiv nicht genug Platz sein.

Wir brauchen den nächsten Abschnitt in den Layout-Optionen, der zum Einstellen der Spatiumsgröße dient.

Beim Notensatz werden die Größen der Objekte in der Partitur relativ zum Abstand zwischen zwei Zeilen eines Standard-Notensystems berechnet. Wenn wir also diesen Abstand (genannt „Spatium“) verringern, werden dadurch alle Objekte in der Partitur kleiner.

Ich werde das auf 1,75mm reduzieren,

auf „Anwenden“ klicken und das Dialogfenster schließen.

Nun ist mehr Platz zwischen den Notensystemen, und ich bin bereit, mit dem Eingeben meiner Musik zu beginnen.

Ich hoffe, das war hilfreich. Bitte abonnieren Sie den Dorico YouTube-Kanal, um weitere Videos wie dieses zu sehen. Ich bin Anthony Hughes, danke fürs Zuschauen.


Verwandter Artikel:
How to Fit Larger Ensembles on the Page in Dorico | Setup Mode

17 Mai

Wie man in Dorico benutzerdefinierte Layouts erstellt | Einrichtung-Modus

Dieser Artikel ist die deutsche Übersetzung eines Artikels, den der in Seattle ansässige Musiker, Arrangeur und Notations-Experte Robert Puff in seinem Blog „of note“ veröffentlicht hat (hier präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Puff und Anthony Hughes).


Dieser Artikel ist eine Abschrift eines der exzellenten Videotutorials, die auf dem offiziellen Dorico YouTube-Kanal gepostet wurden.

Dieses Tutorial, das hier mit freundlicher Genehmigung seines Schöpfers Anthony Hughes in geschriebener Form präsentiert wird, trägt den Titel „Wie man in Dorico benutzerdefinierte Layouts erstellt“…


Hallo, mein Name ist Anthony Hughes. Ich werde Ihnen zeigen, wie man in Steinbergs neuer Notationssoftware Dorico benutzerdefinierte Layouts erstellt.

Layouts sind unglaublich flexibel und leistungsstark, während sie zugleich äußerst einfach zu handhaben sind.

Ich beginne gerade ein neues Projekt für ein großes Ensemble mit Chor und Orchester. Ich habe alle meine Spieler hinzugefügt, und Dorico hat für mich hilfreich Layouts erstellt, sowohl für die Gesamtpartitur als auch für alle Einzelstimmen.

Wenn es darum geht, dieses Werk aufzuführen, werde ich meinem Chor natürlich eine Gesangspartitur geben wollen, die alle Chorstimmen und einen Klavierauszug der Orchesterpartitur für Probenzwecke enthält.

Ich habe bereits den Spieler für den Klavierauszug erstellt, aber ich möchte nicht, dass er in der Gesamtpartitur aufscheint. Also deaktiviere ich, während der Spieler für den Klavierauszug angewählt ist, einfach das Kontrollkästchen beim Layout für die Gesamtpartitur und der Spieler ist darin nicht länger enthalten.

Damit ist der erste Schritt getan.

Als nächstes muss ich die Gesangspartitur erstellen. Dafür gehe ich an das untere Ende des Layout-Bereichs und klicke auf diese Schaltfläche, um ein benutzerdefiniertes Partitur-Layout hinzuzufügen.

Doppelklicken wir die Karte und benennen sie um in „Gesangspartitur“.

Benutzerdefinierte Partituren enthalten standardmäßig keine Spieler oder Partien, also haben Sie vollkommene Flexibilität darüber, was sie beinhalten. Beginnen wir damit, die Partie hinzuzufügen. (Und falls Sie mehr als eine haben, müssen Sie sie natürlich alle hinzufügen.)

Aktivieren Sie anschließend im Spieler-Bereich einfach den Sopran, Alt, Tenor und Bass und, nicht zu vergessen, unseren Klavierauszug.

Wechseln wir dann zum Layout für die Gesangspartitur, indem wir die Dropdown-Liste in der Werkzeugzeile verwenden, und schon haben wir es.

Sie werden feststellen, dass wir die vier Gesangs-Stimmen und den Klavierauszug bereit haben, sodass ich meiner Inspiration folgen und ein Meisterwerk schreiben kann.

Ich hoffe, das war hilfreich. Bitte abonnieren Sie den Dorico YouTube-Kanal, um weitere Videos wie dieses zu sehen. Ich bin Anthony Hughes, danke fürs Zuschauen.


Verwandter Artikel:
How to Create Custom Layouts in Dorico | Setup Mode

24 Jan

Partituren anhängen

(An English version of this post is available here.)


Frage:

Wie kann ich mehrere Sätze eines Stückes, die ich als einzelne Sibelius-Partituren geschrieben habe, nachträglich zu einem Sibelius-Dokument zusammenfügen?

Antwort:

Es gibt in Sibelius die Funktion “Anhängen” (auf der “Datei”-Registerkarte):

Im darauf folgenden Dialogfeld kann man die Partitur, die an die geöffnete angehängt werden soll, auswählen. Sibelius definiert dabei automatisch den ursprünglichen Schlussstrich (der ersten Partitur) als Sektionsende und macht an dieser Stelle einen Seitenumbruch.

Das kann dann beispielsweise so aussehen:

Ich hätte aber in diesem konkreten Beispiel gerne
– einen Schlussstrich am Ende des ersten Satzes,
– keine Sicherheitsanzeige der Taktart am Ende des ersten Satzes und
– eine neue Taktzählung für den zweiten Satz.

Diese Dinge lassen sich mittels des PlugIns “Angehängte Partitur als neues Stück” (auf der “Start”-Registerkarte) einstellen:

Mittels beispielsweise dieser Auswahl…

… komme ich zu folgendem Ergebnis:

Das Anhängen einer Partitur ist übrigens nur möglich, wenn beide Partituren die selbe Anzahl an Notenzeilen aufweisen.

Sollte die Anzahl der Notenzeilen zwar übereinstimmen, nicht jedoch die Namen der Instrumente, dann ist das Zusammenhängen möglich. Sibelius warnt jedoch:

17 Jan

Automatische Aufteilung von Mehrtaktpausen

Frage:

Ich möchte in meinen Einzelstimmen Mehrtaktpausen verwenden, sie aber generell immer entsprechend der 4-taktigen Struktur des Stückes unterbrechen. Gibt es dafür eine Voreinstellung oder muss man das (wie im letzten Blogeintrag beschrieben) an jeder betreffenden Stelle manuell machen?

Antwort:

Unter “Automatische Umbrüche” (auf der “Layout”-Registerkarte) können auch Voreinstellungen für den Umgang mit Mehrtaktpausen getroffen werden:

Um beispielsweise die 4-taktige Struktur des Stückes abzubilden, wählt man bei den Mehrtakt-Pausen die Option “automatisch aufteilen” und dann das Teilen bei einem Vielfachen der Taktanzahl 4:

Spielt ein Instrument bei dieser Einstellung beispielsweise in den ersten beiden Takten und hat danach sechs Takte Pause, wird bei dieser Einstellung die Mehrtaktpause nicht so angezeigt:

sondern folgendermaßen:

* * *

Die andere angebotene Möglichkeit zur automatischen Aufteilung von Mehrtaktgruppen orientiert sich an der Zahl der Pausentakte und nicht an den Taktzahlen. Das heißt, wenn ich hier beispielsweise den Wert 8 angebe,

wird eine Mehrtaktpause, die länger als 8 Takte ist, nach jeweils 8 Takte unterbrochen.

10 Jan

Mehrtakt-Pause unterbrechen

Frage:

Ich habe die Funktion “Mehrtakt-Pausen anzeigen” aktiviert und möchte nun an einer Stelle eine solche Mehrtakt-Pause unterbrechen. Wie geht das?

Antwort:

Den Taktstrich, an dem unterbrochen werden soll, anwählen und “Mehrtakt-Pause unterbrechen” wählen (“Layout”-Registerkarte unter “Umbrüche):

Es ist auch möglich, anstelle eines Taktstriches mehrere Takte anzuwählen. In diesem Fall wird sowohl zu Beginn als auch am Ende dieser Passage die Mehrtakt-Pause unterbrochen.

Um den besagten Taktstrich überhaupt anwählen zu können, muss davor die Funktion “Mehrtakt-Pausen anzeigen” deaktiviert werden. Alternativ dazu kann man – wenn es sich um eine Einzelstimme handelt, in der die Unterbrechung vorgenommen werden soll – den Taktstrich auch in der Partitur anwählen, dann wieder auf die Einzelstimme gehen und dort die “Mehrtakt-Pause unterbrechen”.
(Setzt man die Unterbrechung in der Partitur, wirkt sie sich auf alle Einzelstimmen aus.)

03 Jan

Notenzeile einrücken

Frage:

Wie kann ich bei meinen Einzelstimmen jeweils die erste Notenzeile ein Stück einrücken?

Antwort:

  • “Anfassen” und verschieben

Man kann einzelne Notenzeilen immer individuell auf beiden Seiten verkürzen oder verlängern, indem man knapp außerhalb des Randtaktes auf Höhe der Mittellinie klickt. Es erscheint ein “Anfasser”, mit dem horizontal verschoben werden kann:

  • per Inspektor (“Lücke vor dem Takt”)

Im Inspektor (“Start”-Registerkarte) gibt es unter “Takte” die Funktion “Lücke vor Takt”: den betreffenden Takt anwählen und den gewünschten Wert einsetzen:

Das funktioniert übrigens auch mit Negativwerten oder mit Takten innerhalb der Notenzeile.

  • Stimmen-Erscheinungsbild

Will man – was ja die Frage war – in einem Stück generell jede Einzelstimme zu Beginn in gleichem Maße einrücken, empfiehlt sich diese Einstellung im Stimmen-Erscheinungsbild (“Stimmen”-Registerkarte):

Unter “Layout” kann hier die gewünschte Einrückung für alle Stimmen festgelegt werden:

17 Aug

Seitenränder innerhalb eines Stückes verändern

Frage:

Ich hätte gerne auf einer bestimmten Seite meiner Partitur andere Seiten- und Notenzeilenränder als im Rest des Stückes. Ist das möglich?

Antwort:

Prinzipiell kann man natürlich jederzeit

einzelne Notenzeilenränder oder Systeme manuell verschieben:

Notenzeiten können angeklickt und mit gehaltener Maustaste nach oben und unten verschoben werden. Für die Notenzeilenränder klickt man knapp außerhalb der Notenzeile neben den Taktstrich und kann das dann erscheinende Kästchen “nehmen” und verschieben:

Blogpic#52.1

Um die Voreinstellungen für eine ganze Seite neu zu definieren, kann man die

Seiten- und Notenzeilenränder mit Hilfe eines speziellen Seitenumbruchs ändern:

dazu (nach Anwahl des betreffenden Taktstrichs) auf der “Layout”-Registerkarte unter “Umbrüche” “Spezieller Seitenumbruch” wählen,

Blogpic#52.2

im darauffolgenden Dialogfeld dann “neue Ränder” wählen und mittels “Ränder…” neu setzen:

Blogpic#52.3

26 Jul

Leere Seiten einfügen in Sibelius

(An English version of this post is available here.)


Frage:

Wie kann ich innerhalb einer Partitur eine Leerseite einfügen?

Antwort:

Den Taktstrich, nach dem die leere Seite eingefügt werden soll, anwählen, anschließend auf der “Layout”-Registerkarte unter “Umbrüche” den Punkt “Spezieller Seitenumbruch”:

Blogpic#49.1

Im folgenden Dialogfeld kann die gewünschte Anzahl an Leerseiten angegeben werden:

Blogpic#49.2

Anmerkung: Die Funktion „Spezieller Seitenumbruch“ ist nur in der Vollversion von Sibelius verfügbar.